Riss in der AKP wegen Minister Ersoy: 'Er ist für uns mittlerweile eine untragbare Last'
Während die Debatte über die Zuständigkeit für die Inspektionen beim Brand des Grand Hotels andauert, hat der AKP-Politiker Şamil Tayyar scharfe Kritik an Minister Mehmet Nuri Ersoy geübt. Tayyar erklärte in Bezug auf Minister Ersoy: „Er hat sich dafür entschieden, die Wahrheit zu verschleiern, anstatt sie ans Licht zu bringen.“
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In der Debatte um die Zuständigkeit beim Brand des Grand Hotels in Bolu, bei dem 78 Menschen ums Leben kamen, hat die Provinzverwaltung von Bolu ein Machtwort gesprochen. Sie antwortete dem Minister für Kultur und Tourismus, Mehmet Nuri Ersoy, und stellte klar, dass die Inspektionsbefugnis beim Ministerium für Kultur und Tourismus liege.
Angesichts dieser Situation veröffentlichte der AKP-Politiker Şamil Tayyar einen Beitrag auf seinem Social-Media-Account.
Tayyar warf Minister Ersoy vor, „die Wahrheit zu verschleiern, anstatt sie ans Licht zu bringen“, und schrieb dazu Folgendes:
„Tourismusminister Mehmet Ersoy hat in einer TV-Sendung, an der er teilnahm, hektisch versucht, sich aus der Affäre zu ziehen. Obwohl die Inspektionsbefugnis für die touristisch zertifizierte Einrichtung bei seinem Ministerium liegt, beschuldigte er fast alle öffentlichen Stellen außer sich selbst – ganz zu schweigen von der Stadtverwaltung Bolu.
Natürlich hat damit ein Prozess begonnen, den wir in der Regierungszeit der AK-Partei so nicht gewohnt sind.
Der Generalsekretär der Provinzverwaltung von Bolu, Sırrı Köstereli, widersprach als Beamter unter der Aufsicht des Gouverneurs Minister Ersoy.
Er wies darauf hin, dass sich der Bericht der Provinzverwaltung aus dem Jahr 2015 lediglich auf eine Adressänderung bezog, und fügte hinzu:
‚Die Inspektionsbefugnis liegt beim Tourismusministerium‘
Es ist erfahrungsgemäß erwiesen, dass ein solcher Beamter diese Erklärung nicht ohne das Wissen des Gouverneurs abgibt, und der Gouverneur wiederum nicht ohne die Zustimmung des Innenministers.
Ein weiterer Widerspruch kam vom Hoteleigentümer Halit Ergül:
‚Das Tourismusministerium hat das Hotel am 15. Dezember 2024 inspiziert; sie fanden Mängel bei den Türen, aber keine Mängel beim Brandschutz.‘
Der Tourismusminister mag vielleicht nicht über die Handlungen jedes seiner Beamten Bescheid wissen, aber hätte er sich selbst hinterfragt, bevor er mit dem Finger auf andere zeigte, hätte ich an seine Unschuld geglaubt.
Leider hat er sich bei diesem tragischen Vorfall, bei dem wir 79 unserer Mitbürger verloren haben, dafür entschieden, die Wahrheit zu verschleiern, anstatt sie ans Licht zu bringen.
Um es kurz zu machen: Der Tourismusminister ist für die AK-Partei mittlerweile eine untragbare Last.“