Riss in der CHP wegen des „Rahmengesetzes“

Für den Gesetzesentwurf, der voraussichtlich in der Generalversammlung der TBMM beraten wird, hat der CHP-Abgeordnete für Istanbul, İlhan Kesici, angekündigt, mit „Nein“ zu stimmen.

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Während erwartet wird, dass der in der Öffentlichkeit als „Rahmengesetz“ bekannte „Gesetzesentwurf zur Stärkung der nationalen Solidarität und gesellschaftlichen Integration“ in die Generalversammlung der TBMM eingebracht wird, kam eine bemerkenswerte Erklärung vom CHP-Abgeordneten für Istanbul, İlhan Kesici.

Der Entwurf, der bereits im Justizausschuss der TBMM angenommen wurde, soll voraussichtlich am 10. August 2026 in der Generalversammlung beraten werden. Kesici kündigte nun über seinen Social-Media-Account an, dass er mit „Nein“ stimmen werde – dies, obwohl das Thema zuvor durch die Worte von Kemal Kılıçdaroğlu, man werde „ohne Zögern einen Beitrag leisten“, in den Fokus gerückt war.

In seiner Erklärung betonte Kesici, dass die Republik Türkei ein „unter großen Opfern gegründeter Nationalstaat und Einheitsstaat“ sei. Er drückte seine Überzeugung aus, dass der Entwurf Elemente enthalte, die diese grundlegende Eigenschaft der Republik beschädigen könnten, und hielt fest, dass er dem nicht zustimmen könne.

Unter Verweis auf seinen Abgeordneteneid erklärte Kesici: „Meine Treue zu dem Abgeordneteneid, den ich gemäß Artikel 81 der Verfassung der Republik Türkei geleistet habe, ist ungebrochen. Aus diesem Grund ist die Farbe meiner Stimme klar: NEIN“.