Rücktrittswelle bei der İYİ Parti hält an

Ali Aker, Gründungsmitglied des Vorstands der europäischen İYİ-Gesellschaftsfreiwilligen und Kandidat der İYİ Parti für die 27. Legislaturperiode in Istanbul, ist aus seiner Partei ausgetreten.

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Bei der İYİ Parti hält die Rücktrittswelle an. Der ehemalige İYİ-Parti-Abgeordnete für Ankara Durmuş Yılmaz, der ehemalige stellvertretende Vorsitzende der İYİ Parti Bahadır Erdem, der Abgeordnete für Ankara Adnan Beker sowie der Abgeordnete für Eskişehir, İdris Nebi Hatipoğlu und zuletzt der İYİ-Parti-Parlamentskandidat für Ağrı und Mitglied des Zentralen Disziplinarausschusses Çağdaş Çelik waren aus der Partei ausgetreten.

Ein weiterer Rücktritt kam von Ali Aker, dem Istanbuler Parlamentskandidaten der İYİ Parti. Aker, der seinen Rücktritt über sein Social-Media-Konto bekannt gab, 'Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil ich über die Entwicklungen der letzten Tage beunruhigt bin.' sagte er.

'ICH BIN ÜBER DIE JÜNGSTEN ENTWICKLUNGEN BEUNRUHIGT'

Der Wortlaut von Akers Rücktrittserklärung lautet wie folgt:

'Als Gründungsmitglied des Vorstands der 'Avrupa İYİ Toplum Gönüllüleri', ehemaliger Parlamentskandidat der İYİ Parti für Istanbul in der 27. Legislaturperiode und religiöser Meinungsführer der Aleviten und Bektaschi trete ich hiermit von der İYİ Parti zurück, für die ich mich seit ihrer Gründung eingesetzt und die ich materiell wie ideell unterstützt habe. Ich danke meinen Parteikollegen, mit denen ich sechs Jahre lang gemeinsam gekämpft habe, meinen Weggefährten und der gesamten İYİ-Parti-Familie für die bisherige Unterstützung. Es widerspricht meiner politischen Moral und meinen Überzeugungen, beim Austritt die Gefühle anderer zu verletzen oder meine Weggefährten in ihrem weiteren Kampf in Misskredit zu bringen.'

'Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil ich über die Entwicklungen der letzten Tage beunruhigt bin. Den entschlossenen Kampf, den wir bis heute mit Überzeugung geführt haben, und die Aufgaben, die ich in dieser Zeit übernommen habe, werde ich mein Leben lang wie eine Ehrenmedaille tragen. Von nun an werde ich mich unabhängig von politischen Parteien als Meinungsführer für das Wohl, die Einheit und die Interessen meines Vaterlandes, meines Staates, des türkischen Volkes, dem ich angehöre, und der Republik Türkei einsetzen. Dies wird der Öffentlichkeit hiermit respektvoll bekannt gegeben.'