Rücktritt von Nebi Hatipoğlu löst Krise in der İYİ-Partei aus
Der Rücktritt des İYİ-Partei-Abgeordneten für Eskişehir, Nebi Hatipoğlu, der mit der Begründung „tiefer Meinungsverschiedenheiten“ aus der Partei austrat, hat die parteiinternen „Listen-Diskussionen“ erneut auf die Tagesordnung gesetzt.
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Der İYİ-Partei-Abgeordnete für Eskişehir, Nebi Hatipoğlu, der zuletzt durch seine Forderung nach einem Bündnis mit AKP und MHP bei den Kommunalwahlen und seine Kritik an der CHP für Aufsehen gesorgt hatte, ist mit der Begründung „tiefer Meinungsverschiedenheiten“ aus seiner Partei ausgetreten.
Wie aus einem Bericht der Zeitung Cumhuriyet hervorgeht, erklärten Parteikreise, der Rücktritt von Hatipoğlu sei keine Überraschung gewesen, und merkten an, dass „er politisch der AKP näherstehe“. Einige Parteimitglieder äußerten sich kritisch: „Wir haben der Cumhur-Allianz offiziell einen Abgeordneten geschenkt. Das Team, das die Kandidatenlisten für die Parlamentswahlen erstellt hat, muss hinterfragt werden.“
Während argumentiert wird, dass Hatipoğlu „aufgrund seines Reichtums auf der Kandidatenliste stand“, sind auch die Abgeordnetenlisten erneut Gegenstand von Diskussionen. Einige Stimmen, die behaupten, dass „die Listen nicht nach Verdiensten und türkischem Nationalismus, sondern nach Reichtum erstellt wurden“, vertreten die Ansicht, dass dadurch viele Parteimitglieder mit nationalistischen Wurzeln verprellt wurden.