Überraschende Analyse von Sadık Usta: „Mit dem Begriff ‚Regime‘ legitimieren sie ihre Angriffe“
Sadık Usta erklärte, dass westliche Länder das Wort „Regime“ verwenden, um vor einem Angriff auf ein Land so zu tun, als würden sie nicht die Bevölkerung, sondern nur die Regierungsform ins Visier nehmen. Er sagte: „Indem sie von einem ‚Mullah-Regime‘ sprechen, bereiten sie in Wirklichkeit die Legitimität für ihre Angriffe vor.“
12punto
Der Historiker und Autor Sadık Usta erläuterte anhand eindrucksvoller Beispiele, wie die Sprache, die westliche Mächte in ihrer Nahostpolitik verwenden, vor militärischen Interventionen einen „Legitimitätsboden“ bereitet. Im Gespräch mit 12punto betonte Usta, dass Begriffe wie „Mullah-Regime“ oder „Assad-Regime“ kein Zufall seien, sondern Teil einer bewussten ideologischen Hegemonie.
DER BEGRIFF „REGIME“ ALS INSTRUMENT DER STIGMATISIERUNG
Sadık Usta erklärte, dass westliche Länder das Wort „Regime“ verwenden, um vor einem Angriff auf ein Land so zu tun, als würden sie nicht die Bevölkerung, sondern nur die Regierungsform ins Visier nehmen. Usta äußerte sich dazu wie folgt:
„Indem sie von einem ‚Mullah-Regime‘ sprechen, bereiten sie in Wirklichkeit die Legitimität für ihre Angriffe vor. Trump und die westlichen Länder, einschließlich Israel, nutzen diesen Ausdruck vor ihren Angriffen, um zu suggerieren, dass sie ihre Aktivitäten nicht gegen das iranische Volk oder das Land selbst richten, sondern nur gegen eine bestimmte Struktur.“
„SIE HABEN SYRIEN ZERSTÖRT“
Usta erinnerte daran, dass dieselbe Strategie auch in Syrien angewandt wurde, und erklärte, dass mit dem Narrativ des „Assad-Regimes“ die gesamte Struktur Syriens ins Visier genommen und das Land in den Ruin getrieben wurde. Der Autor bezeichnete das Wort „Regime“ als eine Form der Kodierung und Stigmatisierung und argumentierte, dass diese Begriffe gewählt würden, um kulturellen und ideologischen Druck auf die Massen auszuüben.
WARNUNG AN SÄKULARE KREISE
Usta richtete einen Appell an säkulare Kreise in der Türkei, die seiner Meinung nach unbewusst auf dieses Spiel hereinfallen:
„Säkulare Kreise müssen von diesen Begriffen Abstand nehmen. Indem sie von einem ‚Mullah-Regime‘ sprechen, stellen sie sich in den Dienst der westlichen Mächte. Diese symbolische Sprache wird genutzt, um eine Vorherrschaft über die Massen zu erzeugen.“
Der Historiker und Autor Sadık Usta erläuterte anhand eindrucksvoller Beispiele, wie die Sprache, die westliche Mächte in ihrer Nahostpolitik verwenden, vor militärischen Interventionen einen „Legitimitätsboden“ bereitet. pic.twitter.com/OWFQ4QwKfK
— 12punto (@12puntocomtr) 30. März 2026