Scharfe Kritik der CHP nach dem Treffen zwischen Erdoğan und Trump
Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Ali Mahir Başarır kritisierte das Treffen von Präsident Erdoğan mit dem US-Präsidenten Trump und erklärte: „Trump hat gesprochen, Erdoğan hat geschwiegen!“
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Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat ein Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump im Weißen Haus abgehalten. Dieses Treffen im Oval Office hat in der Türkei für politische Wellen gesorgt.
Der stellvertretende CHP-Fraktionsvorsitzende Ali Mahir Başarır äußerte sich in einer Erklärung über soziale Medien scharf zu dem Treffen. Başarır betonte, dass Erdoğan gegenüber Trump stumm geblieben sei, und bezeichnete das Treffen als ein Fiasko.
„TRUMP HAT GESPROCHEN, ERDOĞAN HAT GESCHWIEGEN!“
In seiner Erklärung führte Başarır Folgendes aus: „Hör die Nachrichten von Trump… Trump sagt: ‚Ich habe angerufen, Erdoğan hat Pastor Brunson freigelassen.‘ Was für eine Schande ist das! Auch wenn der Justizminister nicht 75, sondern 7575 Mal sagt, ‚Die Türkei ist ein Rechtsstaat‘, wird diese Schande nicht getilgt werden! Es gibt keine Justiz, es gibt Anweisungen! Mit einem Wort: Das ist ein Skandal! Jeder Aspekt des Treffens zwischen Erdoğan und Trump ist ein eigenes Fiasko! Trump sagt: ‚Erdoğan hat mich um einen Gefallen für die Halkbank gebeten‘, ‚Kauf kein Öl aus Russland‘, ‚Er kennt sich mit diesen manipulierten Wahlen besser aus als jeder andere.‘ Justiz und Außenpolitik per Telefon, durch Verhandlungen und Anweisungen! Es gibt keine unabhängige Justiz, keine Souveränität, und erst recht keinen Widerspruch! Trump hat gesprochen, der ‚Führer des Jahrhunderts‘ hat geschwiegen!“
Diese Äußerungen von Başarır haben die Debatten über die Außenpolitik und die Unabhängigkeit der Justiz in der Türkei erneut angeheizt.