Scharfe Kritik von Ekrem İmamoğlu an der Justiz
Der Bürgermeister von Istanbul und Präsidentschaftskandidat der CHP, Ekrem İmamoğlu, hat das Justizsystem scharf kritisiert und dabei auf den Sohn seines inhaftierten Fahrers verwiesen.
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In einem Beitrag auf seinen Social-Media-Kanälen thematisierte Ekrem İmamoğlu den 10-jährigen Ayaz, den Sohn seines inhaftierten Fahrers, und äußerte seine Kritik am Justizsystem. İmamoğlu stellte die Fragen: "Nimmt die Justiz Geiseln? Übt die Justiz Grausamkeit aus? Rächt sich die Justiz oder hegt sie Groll?" und erklärte, dass der Ruf der türkischen Justiz Schaden genommen habe.
In seiner Nachricht berichtete İmamoğlu, dass seine Ehefrau Dilek İmamoğlu Ayaz bei einem Treffen des Familien-Solidaritätsnetzwerks in Silivri getroffen habe. Er betonte, dass Ayaz ein Symbol für Unschuld und Unterdrückung sei, und schloss mit den Worten: "Schämt euch vor der Zukunft der Türkei, schämt euch vor unserem Volk! Ein Verfahren ohne Untersuchungshaft ist ein Recht!"
In seiner Nachricht machte İmamoğlu zudem auf die Situation verschiedener Gruppen aufmerksam, darunter Fahrer, Sicherheitskräfte, Mitarbeiter des Büros für besondere Angelegenheiten sowie inhaftierte Frauen und Mütter. Er verwies auf das Leid dieser Menschen und ihrer Familien und forderte, dass die Justiz gerecht sein müsse.