Scharfe Kritik von Ümit Özdağ an PKK-Bildern zur Waffenabgabe: „Grillparty“

Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, äußerte Kritik an der Zeremonie zur Waffenabgabe der PKK und erklärte, dass solche Veranstaltungen den Terror nicht beenden würden.

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Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, besuchte Dörfer in Izmir, die von den jüngsten Waldbränden betroffen waren. Özdağ traf sich im Dorf Orhanlı im Bezirk Seferihisar mit Bürgern, hörte sich die Probleme der Brandopfer an und erklärte, dass der Staat bei der Katastrophenbewältigung schneller handeln müsse.

Özdağ, der sich mit den Dorfbewohnern traf, die aufgrund der durch das Feuer beschädigten landwirtschaftlichen Flächen und Häuser schwere Zeiten durchmachen, wies auf den Einsatz der Dorfjugend bei der Brandbekämpfung hin.

Özdağ wandte sich an das Gouverneursamt von Izmir und forderte die Erfüllung der Ausrüstungsanforderungen des Vereins zur Erhaltung und zum Schutz von Orhanlı (Orhanlı’yı Yaşatma ve Koruma Derneği), der von den freiwilligen Jugendlichen des Dorfes gegründet wurde. Aziz Çevre, der im Namen des Vereins sprach, sagte: „Unsere freiwilligen Jugendlichen eilen zu jedem Brand, aber wir haben einen großen Mangel an Ausrüstung. Wir erwarten Unterstützung von unserem Gouverneur.“ Özdağ betonte die Bedeutung dieser Forderung und sagte: „Hier gibt es Arbeitskraft und Freiwilligenarbeit, es fehlt nur noch die notwendige Ausrüstung.“

KRITIK AN DEN BILDERN DER PKK ZUR WAFFENABGABE

Während seines Besuchs in Orhanlı äußerte sich Ümit Özdağ zu den Bildern der PKK zur Waffenabgabe und bezeichnete diese Zeremonie als „Grillparty“. Özdağ sagte: „Dass die PKK 30 Kalaschnikows verbrennt, beendet den Terror nicht. Die PKK übergibt ihre Waffen an ihre Nebenorganisationen. Es findet ein Transfer von Waffen und Militanten an Organisationen wie die PYD und PJAK statt.“ Özdağ behauptete, die Regierung befinde sich in einem Verhandlungsprozess mit dem Terror und argumentierte, dass die im Parlament einzurichtende Kommission den Boden für eine Vorbereitung der Verfassungsänderung bereite.

Özdağ wies auch auf die Drohungen der PKK hin, dass sie zum Terror zurückkehren werde, falls keine Verfassungsänderung vorgenommen werde. „Solche Verhandlungen werden offen geführt“, sagte Özdağ und kritisierte die Haltung der Regierung in diesem Prozess.