Scharfe Reaktion der CHP auf Lütfü Savaş: 'Möge Gott ihm Verstand schenken'
Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Deniz Yücel hat scharf auf den Antrag des ehemaligen Bürgermeisters von Hatay, Lütfü Savaş, reagiert, den außerordentlichen Parteitag abzusagen. Yücel erklärte: 'Wir wissen, wem diese Bemühungen dienen.'
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Der stellvertretende CHP-Vorsitzende und Parteisprecher Deniz Yücel äußerte sich nach einer MYK-Sitzung in Istanbul gegenüber Pressevertretern. In Bezug auf den Antrag von Lütfü Savaş und zwei Delegierten bei Gericht, den für den 6. April geplanten außerordentlichen Parteitag der CHP zu annullieren, sagte Yücel: ''Wir wissen sehr genau, wem die Personen dienen, die versuchen, den Parteitag der Cumhuriyet Halk Partisi zu verhindern. Ich sage Herrn Lütfü Savaş: 'Möge Gott ihm Verstand schenken'.''
Yücel ging zudem auf die Behauptungen ein, während der Proteste in Istanbul seien Moscheen beschädigt worden, und äußerte sich wie folgt:
''Die Behauptung, dass Moscheen beschädigt wurden, ist völlig haltlos. Die Sicherheitskräfte haben die in Saraçhane versammelten Bürger mit Tränengas und Wasserwerfern in die Moschee gedrängt. Niemand hat Moscheen beschädigt.''
Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Deniz Yücel
YÜCEL WIES AUF DIE WIRTSCHAFT HIN
Yücel übte auch Kritik an der wirtschaftlichen Lage und sagte: ''Die Verhaftung von İmamoğlu hat zu einem wirtschaftlichen Rückgang geführt. Von 42,8 Milliarden Dollar sind 26 Milliarden Dollar verdampft. Dies zeigt, dass es im Land keine Rechts- und Eigentumssicherheit gibt.'' Yücel betonte, dass solche Versuche darauf abzielten, die Kontrolle über die Kommunalverwaltungen zu erlangen.
Bezüglich der Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung von Ankara fügte Yücel hinzu:
''Für 33 Konzerte wurde eine Ermittlungserlaubnis erteilt. Diese Veranstaltungen wurden bereits zuvor geprüft und es wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt. Diese Ermittlungen sind nicht rechtlicher, sondern politischer Natur. Sie wollen keine starken Kandidaten gegen Erdoğan.''
Yücel beendete seine Rede mit den Worten: 'Erst wenn dieses Land demokratischer wird, kann sich ein positives Bild in der Wirtschaft ergeben.'