Scharfe Reaktion der Türkei auf Israels Entscheidung zu den Ereignissen von 1915
Das Außenministerium erklärte in einer Stellungnahme zur neuen Entscheidung der israelischen Regierung bezüglich der armenischen Behauptungen, dass Israel versuche, seine eigenen begangenen Verbrechen zu vertuschen.
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Nach der politischen Entscheidung der israelischen Regierung, die armenischen Behauptungen zu den Ereignissen von 1915 anzuerkennen, kam eine scharfe Antwort aus der Türkei. Das Außenministerium wies in einer schriftlichen Erklärung darauf hin, dass Israel vor den Augen der ganzen Welt systematische Unterdrückung gegen das palästinensische Volk ausübe, und erklärte, dass diese Entscheidung dazu diene, von den eigenen Verbrechen abzulenken.
VERURTEILUNG DURCH DIE TÜRKEI
In der Erklärung des Außenministeriums hieß es: „Die israelische Regierung, die vor den Augen der ganzen Welt systematische Unterdrückung gegen das palästinensische Volk ausübt und sich vor dem Internationalen Gerichtshof wegen des Vorwurfs des Völkermords an den Menschen in Gaza verantworten muss, zielt mit der politischen Entscheidung zu den Ereignissen von 1915 darauf ab, ihre eigenen Verbrechen zu vertuschen.“
In der Bewertung der Entscheidung wurde betont, dass dieser Schritt ein „böswilliger Versuch“ sei, der rechtliche und historische Fakten ignoriere. In derselben Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass die Lage des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu, gegen den der Internationale Strafgerichtshof einen Haftbefehl wegen der gegen Palästinenser begangenen Verbrechen erlassen hat, sowie die seiner Unterstützer, noch deutlicher geworden sei.
Das Ministerium erklärte, dass Israels „expansionistische und destabilisierende Politik“ in der Region beendet werden müsse, und fügte hinzu:
„Die Türkei wird weiterhin entschlossen daran arbeiten, dass die expansionistische und destabilisierende Politik Israels in der Region ein Ende findet und die Netanjahu-Regierung für die Verbrechen, die sie gegen Zivilisten, insbesondere gegen das palästinensische Volk, begangen hat, vor dem Gesetz zur Rechenschaft gezogen wird.“