Scharfe Reaktion von Özgür Özel auf Numan Kurtulmuş! 'Wir werden die Hand brechen, die danach greift!'

Der Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş erklärte, dass Artikel 3 der Verfassung geändert werden könne, und sagte, der Ausdruck "Der Staat Türkei ist mit seinem Land und seiner Nation ein unteilbares Ganzes" müsse überprüft werden. Während diese Äußerungen in den sozialen Medien auf Kritik stießen, kam die erste Reaktion von CHP-Chef Özgür Özel. Özel kritisierte dies mit den Worten: "Wir werden die Hand dessen brechen, der nach den ersten 4 Artikeln greift!"

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Der Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş hat mit Äußerungen, wonach Artikel 3 der Verfassung geändert werden könne, für Aufsehen gesorgt und erklärt, dass der Ausdruck "Der Staat Türkei ist mit seinem Land und seiner Nation ein unteilbares Ganzes" überprüft werden müsse. Während diese Worte in den sozialen Medien auf heftige Kritik stießen, kam eine scharfe Antwort vom Vorsitzenden der Republikanischen Volkspartei (CHP), Özgür Özel. In einer Rede in Datça kritisierte Özel den Vorstoß von Kurtulmuş mit den Worten: "Wir werden die Hand dessen brechen, der nach den ersten 4 Artikeln greift!" Özel betonte die Beziehung der Regierung zur HÜDAPAR und erklärte, dass Verfassungsänderungen den gesellschaftlichen Zusammenhalt gefährden könnten.

Die Erklärung des Parlamentspräsidenten Numan Kurtulmuş, dass Artikel 3 der Verfassung geändert werden könne, löste in der Öffentlichkeit ein großes Echo aus. Kurtulmuş argumentierte, dass der Ausdruck "Der Staat Türkei ist mit seinem Land und seiner Nation ein unteilbares Ganzes" überprüft werden müsse. "Der Ursprung des Staates ist die Nation. Der Staat existiert, um die Angelegenheiten der Nation gut zu verwalten", sagte Kurtulmuş und betonte, dass der bestehende Ausdruck geändert werden sollte.

SCHARFE REAKTION VON ÖZGÜR ÖZEL

Dieser Vorstoß von Kurtulmuş stieß in den sozialen Medien auf breite Ablehnung. CHP-Chef Özgür Özel reagierte in einer Erklärung im Bezirk Datça in Muğla mit dem Satz: "Wir werden die Hand dessen brechen, der nach den ersten 4 Artikeln greift!" Özel wies auf die Beziehung der Regierung zur HÜDAPAR hin und äußerte, dass solche Diskussionen den gesellschaftlichen Zusammenhalt schädigen könnten.

Özel erklärte, dass die Worte von Kurtulmuş ein Versuch seien, eine Debatte anzuzetteln, und unterstrich mit den Worten "Die Republik Türkei ist mit ihrem Staat, ihrer Nation und ihrem Land ein unteilbares Ganzes", dass die Verfassung geschützt werden müsse. Özel hinterfragte den Einfluss der HÜDAPAR auf die Verfassung und betonte, dass dieser Zustand inakzeptabel sei.

Die Äußerungen von Özel im Wortlaut:

"Tayyip Bey hat der HÜDAPAR ein Versprechen gegeben und ist aus der Istanbul-Konvention ausgetreten. Diese HÜDAPAR kam dann heraus und was sagte sie? 'Artikel 4 der Verfassung sollte diskutiert werden'. Sie haben ihnen den kleinen Finger gereicht... Wir haben in den vergangenen Monaten gefragt, sie haben sich herausgewunden. Gestern kam nun Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş und sagte: 'Der Ausdruck, dass der Staat mit seiner Nation und seinem Land ein unteilbares Ganzes ist, ist falsch.' Wo steht das? Es steht an derselben Stelle. Die eigentliche Angelegenheit; er will angeblich eine intellektuelle Debatte starten. Mein Herr, nicht der Staat mit seiner Nation und seinem Land, sondern die Nation mit dem Staat und ihrem Land... Platon sagt: 'Der Staat ist kein von Individuen geschaffenes Gebilde, sondern eine notwendige Entstehung, die durch die Bedingungen erfordert wird.' Platon heiligt den Staat, der andere heiligt die Nation. Mein Bruder, es gibt keinen Grund, damit zu spielen... Wer die Hand danach ausstreckt, dem soll die Hand gebrochen werden. Wenn man das dort liest, versteht man Folgendes: Die Republik Türkei ist mit ihrem Staat, ihrer Nation und ihrem Land ein unteilbares Ganzes. Punkt.

Tayyip Bey kann der HÜDAPAR nichts sagen, Bahçeli sagt der HÜDAPAR nichts, und Numan Bey will den Raum der HÜDAPAR erweitern und eröffnet angeblich eine intellektuelle Debatte. Nein, die Soldaten hätten das falsch geschrieben... Bei Gott, wir sind die Bürger der Republik Türkei, mit unseren Kurden, Türken, Lasen, Tscherkessen, Aleviten, Sunniten, Christen, Juden und Muslimen. Wir sind alle zusammen. Unsere Flagge ist klar, unsere Hauptstadt ist klar, unser Gründer ist klar. Diejenigen, die ein Problem damit haben, sind auch klar. Wir werden die Hand derjenigen brechen, die nach den ersten 4 Artikeln greifen, das sage ich so deutlich."