Schlechte Nachrichten für Melih Gökçek
Die Stadtverwaltung von Ankara hat angekündigt, Strafanzeige gegen den ehemaligen Bürgermeister Melih Gökçek zu erstatten, da dieser in seinen Beiträgen in den sozialen Medien „unwahre Informationen“ verbreitet habe.
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In einer Erklärung der Stadtverwaltung von Ankara (ABB) wurde mitgeteilt, dass rechtliche Schritte gegen den ehemaligen Bürgermeister Melih Gökçek wegen des Vorwurfs der „Verbreitung unwahrer Informationen an die Öffentlichkeit“ eingeleitet werden.
In der Erklärung heißt es, Gökçek habe über soziale Medien alte Aufnahmen erneut geteilt, begleitet von Aussagen wie „Ankara erlebt eine Katastrophe“ und „Wasserleitungen sind erneut geplatzt“, um die Bürger in Panik zu versetzen.
STÖRUNG AN DER KESİKKÖPRÜ-LEITUNG IN KURZER ZEIT BEHOBEN
Die Stadtverwaltung gab bekannt, dass die ASKİ-Teams nach dem Platzen eines Entlüftungsventils (ein Ventil, das Luft aus der Rohrleitung ablässt) an der Kesikköprü-Leitung am 31. August sofort eingegriffen hätten und die Störung in kurzer Zeit behoben worden sei.
In der Erklärung wurde betont, dass es „mit Stand vom 8. Oktober an keinem Punkt in Ankara einen Wassermangel“ gebe und somit keine Probleme bei der Wasserversorgung bestünden.
„ÖFFENTLICHKEIT WURDE GEZIELT GETÄUSCHT“
In der Stellungnahme der Stadtverwaltung wurde zudem erklärt, dass Gökçeks Beiträge den Charakter von „Desinformation“ hätten und die Öffentlichkeit bewusst in die Irre geführt worden sei.
Im Text heißt es dazu:
„Melih Gökçek hat Desinformation betrieben, die die Bevölkerung von Ankara in Panik versetzt und nicht der Wahrheit entspricht. Diese Beiträge zielen sowohl auf den Frieden der Bevölkerung als auch auf die Arbeit unserer ASKİ-Teams ab, die mit großem Einsatz in der Stadt tätig sind.“