Seit 68 Tagen wartet er auf die Anklageschrift: Kritik von Ümit Özdağ! 'Habt ihr mich nicht verhaftet, um mich vor Gericht zu stellen?'
Der in Silivri inhaftierte Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, forderte die Übermittlung seiner Anklageschrift an das Gericht und kritisierte die Verzögerung seines Prozesses.
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Der in Silivri inhaftierte Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, äußerte sich über seinen Social-Media-Account mit den Worten: "Schickt meine Anklageschrift an das Gericht. Ich möchte vor Gericht gestellt werden."
Der im Marmara-Gefängnis in Silivri inhaftierte Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, veröffentlichte einen Beitrag auf seinem Social-Media-Account.
Özdağ äußerte in seinem Beitrag folgendes:
"Schickt meine Anklageschrift an das Gericht. Ich möchte vor Gericht gestellt werden.
Habt ihr mich nicht verhaftet, um mich vor Gericht zu stellen?
Warum verzögert ihr jetzt mein Gerichtsverfahren?"
WARUM WURDE ÜMİT ÖZDAĞ VERHAFTET?
Nachdem die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul ein Ermittlungsverfahren wegen Äußerungen eingeleitet hatte, die der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, während einer Beratungssitzung der Provinzvorsitzenden seiner Partei am 19. Januar über Präsident Recep Tayyip Erdoğan getätigt hatte, wurden die Verfahren gegen ihn am Justizpalast Istanbul abgeschlossen.
Nach seiner Aussage bei der Staatsanwaltschaft wurde Ümit Özdağ dem zuständigen Friedensrichter vorgeführt und wegen des Vorwurfs der "öffentlichen Aufstachelung zum Hass und zur Feindseligkeit" verhaftet.
Gegen Ümit Özdağ war am 19. Januar aufgrund seiner Äußerungen über Präsident Erdoğan bei der Beratungssitzung der Provinzvorsitzenden seiner Partei ein Verfahren wegen "Beleidigung des Präsidenten" eingeleitet worden, das später auf den Vorwurf der "Aufstachelung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit" ausgeweitet wurde.
Özdağ, der in Ankara festgenommen worden war, wurde zur Polizeidirektion Istanbul gebracht.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen und einer medizinischen Untersuchung im Bildungs- und Forschungskrankenhaus Bakırköy Sadi Konuk wurde Özdağ dem Justizpalast Istanbul vorgeführt.
Nachdem er vom Büro für Terrorstrafsachen vernommen worden war, wurde Özdağ mit dem Antrag auf Verhaftung wegen "Aufstachelung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit" dem zuständigen Friedensrichter überstellt.