Sezai Temelli äußert sich zu Öcalan: „Wir erwarten eine Regelung“
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DEM-Partei, Sezai Temelli, erklärte, dass der Status von Öcalan und die Situation der Organisationsmitglieder im Rahmen des in Vorbereitung befindlichen Rahmengesetzes erörtert würden.
12punto
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der DEM-Partei, Sezai Temelli, erklärte in einer Stellungnahme zum in Vorbereitung befindlichen Rahmengesetz, dass die Verhandlungen über den Status des Anführers der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, die Situation der Organisationsführung sowie den Umfang der Personen, die in das Land zurückkehren könnten, andauerten.
Gegenüber İlke TV sagte Temelli: „Wir haben Informationen erhalten, dass weiterhin Verhandlungen über den Status von Abdullah Öcalan, die Situation der Organisationsführung und den Umfang derjenigen geführt werden, die in das Land zurückkehren könnten.“
Temelli betonte, dass die aktuelle Regelung nicht nur auf den ersten Schritt beschränkt betrachtet werden dürfe, und wies auf die Bedeutung einer rechtlichen Grundlage für die Fortsetzung des Prozesses hin. Der Politiker der DEM-Partei argumentierte, dass der erste zu unternehmende Schritt „ermutigend, hoffnungsvoll und wegweisend“ sein müsse.
In Bezug auf Öcalans Rolle im Prozess äußerte Temelli die Vermutung, dass im Rahmen des Rahmengesetzes eine spezielle Regelung getroffen werden könnte. Temelli erklärte, dass dieses Thema sowohl den rechtlichen Status als auch die tatsächlichen Arbeits- und Gesprächsbedingungen betreffe.
In seiner Erklärung sagte Temelli: „Es geht darum, dass er seine Rolle im Prozess fortsetzen kann und um die Bedingungen dafür. Ein Teil davon ist sein rechtlicher Status, der andere Teil ist natürlich, dass er faktisch in die Arbeiten einbezogen werden kann.“
Bezüglich des Prozesses der Waffenabgabe sagte Temelli, dass erwartet werde, dass die Regelungen zur Teilnahme der Organisationsmitglieder am gesellschaftlichen und rechtlichen Leben schrittweise behandelt würden. Laut Temelli erfordert dieser Punkt einen breiteren rechtlichen Rahmen, der Inhaftierte, Personen im Ausland, Personen in laufenden Gerichtsverfahren sowie Akten zu Verbindungen umfassen könnte.
Temelli erklärte, dass die geplante Regelung die Notwendigkeit von Änderungen in vielen Gesetzen nach sich ziehen könnte, und bezeichnete den in Vorbereitung befindlichen Text als „Anfangsgesetz“.