Skandal-Vorwurf des Bürgermeisters von Ortahisar: AKP-Mitglieder sollen Zwangsverwaltung gefordert haben

Der Bürgermeister von Ortahisar, Ahmet Kaya, sorgte auf der ordentlichen Wahlversammlung von Trabzonspor für Aufsehen, als er behauptete, AKP-Politiker hätten in Bezug auf die Gemeinde Ortahisar geäußert: „Es wäre sehr gut, wenn ein Treuhänder eingesetzt würde.“

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Der Bürgermeister von Ortahisar, Ahmet Kaya, äußerte sich auf der ordentlichen Wahlversammlung von Trabzonspor und brachte einen Vorwurf vor, der für erhebliches Aufsehen sorgt. Kaya behauptete, dass einige AKP-Politiker in Bezug auf die Gemeinde Ortahisar gesagt hätten: „Es wäre sehr gut, wenn ein Treuhänder eingesetzt würde.“

'AM FLUGHAFEN WURDE ÜBER EINEN TREUHÄNDER GESPROCHEN'

Ahmet Kaya teilte seine in Trabzon für Wirbel sorgenden Anschuldigungen in einer Live-Übertragung von Haber61 mit. Kaya erklärte, nach Informationen, die ihm ein AKP-Mitglied gegeben habe, hätten einige AKP-Politiker in Anwesenheit eines Ministers, der nach Trabzon gekommen war, über die Einsetzung eines Treuhänders für die Gemeinde Ortahisar gesprochen. Kaya betonte, dass ihn diese Gespräche besonders verärgert hätten.

HARTE REAKTION VON KAYA

Kaya erklärte, er habe große Wut empfunden, als er Äußerungen wie „Wird in Ortahisar ein Treuhänder eingesetzt? Es wäre sehr gut, wenn einer eingesetzt würde, das passiert bald“ gehört habe. „Als ich das hörte, wurde ich sehr wütend. Sie haben schamlos behauptet, dass der Wille des Volkes entzogen werden sollte“, sagte er.

'EIN GEWISSENHAFTER AKP-ANHÄNGER HAT ES UNS MITGETEILT'

Kaya gab an, dass die Quelle der Behauptungen ein AKP-Mitglied sei, das ihm von diesem Gespräch berichtet habe, das es am Flughafen mitgehört hatte. „Das sind die prominentesten Namen der Regierungspartei. Wenn ich von einer solchen Herangehensweise höre, verliere ich wirklich die Nerven. So führt man keinen Staat“, sagte Kaya und fügte hinzu: „Jeder sollte zur Vernunft kommen.“

Ahmet Kaya äußerte zudem scharfe Kritik an den Bemühungen der AKP, in Trabzon Unruhe zu stiften, und hielt fest:

„Es gibt in allen Bereichen eine Tendenz, uns nicht arbeiten zu lassen. Es ist nicht richtig, sich so zu verhalten, als wäre der Staat ihr Privateigentum. So kann man keinen Staat führen und so bleibt man nicht an der Macht“, äußerte er seinen Unmut.