Skandalentscheidung an der Hacettepe-Universität: Studierende nach Protesten aus dem Wohnheim geworfen!
Vier Studierende, die in einem Wohnheim der Hacettepe-Universität lebten, wurden aufgrund ihrer Teilnahme an Protesten gegen die Operation gegen die Stadtverwaltung von Istanbul aus dem Wohnheim verwiesen. Die Studierenden wurden nicht einmal angehört.
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Wie bekannt wurde, wurden einige Studierende, die im Wohnheim der Hacettepe-Universität untergebracht waren, aufgrund ihrer Teilnahme an Protesten, die nach der am 19. März gegen die Stadtverwaltung von Istanbul (İBB) durchgeführten Operation begannen, aus dem Wohnheim geworfen.
In den offiziellen Mitteilungen an die Studierenden wurde behauptet, sie hätten an „nicht genehmigten Aktionen“ teilgenommen. Es wurde jedoch weder eine Stellungnahme der Studierenden eingeholt, noch wurde ein Disziplinarverfahren gegen sie eingeleitet.
DIE „YURDUM KAFE“-KRISE
Die betroffenen Studierenden hatten bereits im November letzten Jahres gegen die Entscheidung protestiert, die Öffnungszeiten des „Yurdum Kafe“, des einzigen sozialen Treffpunkts auf dem Campus der Hacettepe-Universität, vorzuverlegen.
Die Studierenden, die zwischen dem 11. und 22. November 2024 Mahnwachen zwischen 22.00 und 01.00 Uhr abhielten, forderten, dass das Café auch nachts geöffnet bleibt. Es wurde darauf hingewiesen, dass das Yurdum Kafe der einzige Ort sei, an dem sowohl lernende Studierende als auch Tausende junge Menschen soziale Kontakte pflegen könnten. Nach einiger Zeit wurde nun vier Studierenden aufgrund ihrer Teilnahme an diesen Aktionen der Wohnheimplatz entzogen.
Die Jugendorganisation der Sol Parti, Sol Genç, reagierte scharf auf den Rauswurf der Studierenden. In einer über soziale Medien veröffentlichten Erklärung hieß es:
„Sie versuchen, junge Menschen, die am 19. März ihre Zukunft verteidigt haben, zu bestrafen, indem sie ihre Wohnrechte angreifen! Vier unserer Freunde, die an der Hacettepe-Universität studieren, wurden mit fadenscheinigen Begründungen aus ihren Wohnheimen geworfen, weil sie für ihre Rechte eingetreten sind. Wir akzeptieren nicht, dass das Regime, das den jungen Menschen mit seiner volksfeindlichen Politik jede Wohnmöglichkeit nimmt, unsere Freunde in ihrer Lebensgrundlage bestraft. Wir haben eure Mauern der Angst eingerissen, jetzt ist eure Herrschaft an der Reihe!“