Spannungen bei der Debatte um die Vorverlegung des Wahltermins: Erste Reaktion der CHP auf Uçum

Der Vorschlag des Chefberaters des Präsidenten, Mehmet Uçum, die Parlamentswahlen auf den 16. April 2028 zu legen, hat eine neue politische Kontroverse ausgelöst. Auf Uçums Äußerungen folgte eine scharfe Antwort des CHP-Abgeordneten Cemal Enginyurt.

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Der Chefberater des Präsidenten, Mehmet Uçum, teilte seinen Vorschlag zu den anstehenden Parlamentswahlen mit der Öffentlichkeit und erklärte, dass der Wahltermin auf den 16. April 2028 gelegt werden sollte. Uçum betonte, dass er lediglich eine Vorverlegung um drei Wochen gegenüber dem regulären Wahlkalender vorschlage und dies kein Schritt in Richtung einer „vorgezogenen Wahl“ sei. In einer Stellungnahme über soziale Medien erklärte Uçum: „Das von uns für die kommenden Parlamentswahlen vorgeschlagene Datum, der 16. April 2028, ist im politischen und sozialen Sinne kein Datum für eine 'vorgezogene Wahl'. Es handelt sich lediglich um eine Vorverlegung der regulären Wahl um drei Wochen.“

Mehmet Uçum äußerte sich zudem lobend über die Unterstützung des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli für diesen Vorschlag und sagte: „Der Wert seiner unterstützenden Ansicht, die tiefgreifende Bedeutungen enthält, ist unbestreitbar.“

Dieser Vorstoß des Beraters des Präsidenten stieß bei der Opposition auf prompte Kritik. Der CHP-Abgeordnete für Istanbul, Cemal Enginyurt, kritisierte Uçum in einem Beitrag auf der Social-Media-Plattform X scharf. Enginyurt schrieb: „Dieser Mehmet Uçum, der als Sprachrohr aus dem Palast fungiert, gibt weiterhin Wahltermine vor. Mehmet Uçum, werde nicht unverschämt! Die Entscheidung über die Wahl trifft die TBMM. Lass das mit dem Belehren endlich sein. Du wirst sehr unsympathisch.“