Spannungen zwischen AKP- und CHP-Abgeordneten: „Sie können uns nicht zur Rechenschaft ziehen“ – Treuhänder-Debatte im Ausschuss
Die Spannungen zwischen CHP- und AKP-Abgeordneten im Ausschuss für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie veränderten den Verlauf der Sitzung.
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In der Sitzung des Ausschusses für nationale Solidarität, Brüderlichkeit und Demokratie in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) äußerten CHP-Abgeordnete ihren Protest gegen die gerichtlich angeordnete Absetzung der Istanbuler Parteiverwaltung.
In diesem Moment sorgte die Äußerung der AKP-Abgeordneten „Sie können uns nicht zur Rechenschaft ziehen“ für einen Anstieg der Spannungen in der Sitzung.
Der Vorsitzende der TBMM, Numan Kurtulmuş, der die Sitzung leitete, betonte, dass der Ausschuss nicht zu einem Ort für parteipolitische Auseinandersetzungen werden dürfe. Kurtulmuş sagte: „Wir werden über Themen wie Demokratie und Brüderlichkeit sprechen, aber wir dürfen unseren Hauptfokus nicht verlieren.“
Nachdem Vertreter der Gewerkschaftskonföderationen für Arbeiter und Beamte im Ausschuss angehört worden waren, reagierte der CHP-Abgeordnete aus Ankara, Okan Konuralp, auf die Worte des AKP-Abgeordneten Cüneyt Yüksel, der behauptet hatte, die Vorfälle seien eine „interne Angelegenheit der CHP“.
In der Zwischenzeit eskalierte die Spannung aufgrund der Reaktion der AKP-Mitglieder. Durch das Eingreifen von Kurtulmuş konnten die Vertreter der anderen Parteien ihre Reden fortsetzen.
Kurtulmuş erklärte in seiner Abschlussrede: „Wir müssen einen breiten gesellschaftlichen Konsens sicherstellen“, und wies darauf hin, dass auch die Ansichten verschiedener Gewerkschaften und Gruppen eingeholt wurden. Zudem machte er darauf aufmerksam, dass imperialistische Politiken in der Region der Türkei und den Völkern der Region schaden könnten.
Es wurde bekannt gegeben, dass bei der neunten Sitzung, die morgen um 14.00 Uhr stattfinden wird, Arbeitgeberverbände, Kammern und Börsen angehört werden.