„Henker“-Spannungen zwischen CHP und DEM-Partei!
Auf die Vergleiche des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel mit dem „Stockholm-Syndrom“ und einem „Henker“ in Bezug auf die DEM-Partei reagierte die Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tülay Hatimoğulları. Hatimoğulları bezeichnete Özels Äußerungen als „geistige Umnachtung“.
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Der CHP-Vorsitzende Özgür Özel äußerte sich in seiner Rede auf dem 39. ordentlichen Parteitag seiner Partei scharf gegenüber der DEM-Partei. Insbesondere bei der Erwähnung der Debatten in der Prozesskommission sagte Özel: „Ich lade jeden dazu ein, nicht dem Stockholm-Syndrom zu verfallen und sich nicht in unseren Henker zu verlieben, dem wir gestern nur mit Mühe entkommen sind.“
Auf diese Aussagen des CHP-Chefs folgte eine Antwort der DEM-Partei.
ANTWORT VON HATİMOĞULLARI: „GEISTIGE UMNACHTUNG“
Die Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tülay Hatimoğulları, antwortete von Çanakkale aus auf die Erklärungen des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel. Hatimoğulları kritisierte die von Özel verwendeten Begriffe „Henker“ und „Stockholm-Syndrom“ mit folgenden Worten:
„Die Verwendung der Metaphern ‚sich in seinen Henker verlieben‘ oder ‚Stockholm-Syndrom‘ für uns ist, gelinde gesagt, eine geistige Umnachtung. Wir als DEM-Partei sind die Vertreter einer revolutionären, sozialistischen und patriotischen Tradition, die im Laufe der Geschichte trotz aller Unterdrückung unermüdlich, beharrlich und standhaft Widerstand geleistet hat. Wir kennen den Henker nur allzu gut.“