Stellungnahme der CHP zu DSP-Gerüchten, die für Aufsehen in den Kulissen sorgen

Während die Diskussionen um die „absolute Nichtigkeit“ nach dem 38. Parteitag der CHP andauern, kamen Behauptungen über ein „Angebot zur Übernahme der DSP“ auf. Der im Zentrum der Vorwürfe stehende CHP-Fraktionsvorsitzende Murat Emir wies die Behauptungen zurück und erklärte, das betreffende Gespräch sei lediglich ein freundschaftliches Treffen gewesen. Er betonte: „Ich habe weder den Vorschlag gemacht, die DSP zu übernehmen, noch ist es offensichtlich, dass ein solcher Vorschlag als äußerst unhöflich empfunden würde.“

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Nach der Entscheidung zur „absoluten Nichtigkeit“ bezüglich des 38. Parteitags der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) bleiben die Entwicklungen ein zentrales Thema.

Die Behauptungen des Ankara-Korrespondenten von TGRT Haber, Fatih Atik, der der Regierung nahesteht, wonach „die CHP-Führung Kontakt zur Demokratik Sol Parti (DSP) aufgenommen habe, um deren Führung zu übernehmen“, sorgten für Diskussionen.

Den Behauptungen zufolge soll Kontakt zu einer Person aus dem Team des CHP-Vorsitzenden Özgür Özel aufgenommen und der DSP das Angebot unterbreitet worden sein: „Übergebt uns die Partei.“ Es wurde zudem berichtet, dass der DSP-Vorsitzende Önder Aksakal erklärt habe, das Angebot sei durch den CHP-Fraktionsvorsitzenden Murat Emir übermittelt worden und ihre Partei habe diesen Vorschlag abgelehnt.

Die Antwort vonseiten der CHP ließ nicht lange auf sich warten. Murat Emir klärte die Vorwürfe in einer Erklärung über die sozialen Medien auf. Emir gab an, dass das Treffen mit dem stellvertretenden Parteivorsitzenden İbrahim Yumuşak in einer Büroumgebung bei einer Tasse Tee und in einer freundschaftlichen Atmosphäre stattgefunden habe und das Gespräch auch die aktuelle politische Krise umfasst habe. In seiner Erklärung äußerte sich Emir wie folgt:

„Aufgrund der übertriebenen Spekulationen über ein Treffen entstand die Notwendigkeit, die Öffentlichkeit zu informieren. Wir haben mit dem stellvertretenden Vorsitzenden, Herrn İbrahim Yumuşak, in seinem Büro bei einer Tasse Tee ein freundschaftliches Gespräch geführt, dessen Inhalt auch die politische Krise, die wir derzeit erleben, umfasste. Ich habe weder den Vorschlag gemacht, die DSP zu übernehmen, noch ist es offensichtlich, dass ein solcher Vorschlag als äußerst unhöflich empfunden würde. Es ist möglich, dass der Vorsitzende Önder Aksakal die Angelegenheit falsch verstanden hat. Niemand sollte daran zweifeln, dass wir die CHP gegenüber dem Palast nicht ausliefern und bis zum Ende gegen jede Form von Rechtswidrigkeit und Ungerechtigkeit kämpfen werden.“