Stellungnahme der DEM-Partei zu Murat Kurum
Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei für Gleichheit und Demokratie (DEM-Partei), Sezai Temelli, äußerte sich bei einer Pressekonferenz im türkischen Parlament (TBMM) zum AKP-Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters von Istanbul (İBB), Murat Kurum: „Wir sehen deutlich, dass sie mit Projektkandidaten eigentlich nur städtischen Renten hinterherjagen und dass diese Gier der Regierung nach Profit anhält.“
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Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Partei für Gleichheit und Demokratie (DEM-Partei), Sezai Temelli, gratulierte bei einer Pressekonferenz im Parlament zum 10. Januar, dem Tag der arbeitenden Journalisten.
In seinen Ausführungen zur aktuellen politischen Lage erklärte Temelli, dass es in der Türkei unmöglich sei, von Pressefreiheit zu sprechen, da das Recht der Öffentlichkeit auf Information behindert werde. Temelli merkte an, dass in den letzten Tagen die Regelung zur Vergabe von grünen Pässen an Journalisten zur Sprache gekommen sei und man abwarten müsse, welche Art von Diskriminierung dies mit sich bringen werde.
Bezüglich der Wirtschaft kritisierte Temelli die Politik der Regierung und äußerte: „Wir sind ein Land, das es in die Top 10 des Elendsindex geschafft hat. Das einzige Ziel, das Mehmet Şimşek erreicht hat, während er behauptet, die wirtschaftlichen Ziele zu erfüllen, ist dieses Ziel des Elendsindex.“
„EIN MENSCH, DER MIT BAUGENEHMIGUNGSAMNESTIEN IN VERBINDUNG GEBRACHT WIRD“
Temelli äußerte sich zudem zu den Kommunalwahlen und dem als AKP-Kandidat für das Amt des Bürgermeisters von Istanbul (İBB) vorgestellten Murat Kurum wie folgt:
„Die Kommunalwahlen werden heute in der Türkei als wichtige Wahlen wahrgenommen. Wir werden nicht nur Bürgermeister und Mitglieder der Gemeinderäte bestimmen. Wir werden gemeinsam entscheiden, in welche Richtung sich die Türkei in der kommenden Zeit entwickeln wird. Wir möchten unterstreichen, dass die Kommunalwahlen eine wichtige Schwelle im Kampf für die Demokratie darstellen. Wenn wir uns die Kandidaten ansehen, ergibt sich ein klares Bild: Geht es um städtische Rechte oder städtische Renten? Wir sehen deutlich, dass sie mit Projektkandidaten eigentlich nur städtischen Renten hinterherjagen und dass diese Gier der Regierung nach Profit anhält. Sie haben jemanden als İBB-Kandidaten präsentiert, der mit Baugenehmigungsamnestien in Verbindung gebracht wird und bei dem kein einziges seiner Projekte jemals umgesetzt wurde. Dies zeigt uns einmal mehr, dass eine Denkweise, die nichts mit städtischen Rechten zu tun hat, nur städtischen Renten hinterherjagt. Wir als DEM-Partei werden weiterhin für städtische Rechte kämpfen. Wir werden die Zwangsverwalter endgültig auf den Müllhaufen der Geschichte schicken.“