Steuer, die nicht auf Uhren erhoben wird, wird über die Verbrauchssteuer (ÖTV) eingezogen
Nachdem die Luxusuhren insbesondere von Abgeordneten der AK-Partei im türkischen Parlament (TBMM) für Schlagzeilen sorgten, wurden die auf Uhren angewandten Steuersätze erneut zur Diskussion gestellt.
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In der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) hat die Diskrepanz zwischen der Steuerbefreiung für Luxusuhren und den hohen Steuern auf grundlegende Konsumgüter in den letzten Tagen für Diskussionen gesorgt. Nachdem der Abgeordnete der AK-Partei für Eskişehir, Nebi Hatipoğlu, und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der AK-Partei, Bahadır Yenişehirlioğlu, mit ihren teuren Uhren in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt waren, wurden die Sätze der Sonderverbrauchssteuer (ÖTV) für Uhren erneut auf den Prüfstand gestellt.
Gerade während im Parlament über ein Gesetzespaket beraten wird, das die Aufnahme einiger Edelsteine in den Anwendungsbereich der ÖTV sowie die Besteuerung von Krypto-Vermögenswerten vorsieht, kam scharfe Kritik von der Opposition.
Der CHP-Abgeordnete für Manisa, Vehbi Bakırlıoğlu, wies in seiner Bewertung im Parlament bezüglich der ÖTV auf die Ungerechtigkeit in der Anwendung hin und erklärte: „In diesem Parlament gibt es Abgeordnete, die Uhren im Wert von 10 Millionen Lira am Arm tragen. Auf diese Uhren gibt es keine ÖTV. Auf Propangas, Diesel und Kühlschränke hingegen schon. Für eine 10-Millionen-Lira-Uhr wird nicht eine Lira ÖTV erhoben.“
Unterschiede bei der ÖTV stoßen auf Kritik
Während auf Produkte, die für das tägliche Leben der Bürger unerlässlich sind – wie Propangas, Diesel oder Haushaltsgeräte – hohe ÖTV-Sätze erhoben werden, stößt die Steuerfreiheit für astronomisch teure Luxusuhren auf zunehmenden Widerstand der Opposition. Diese Situation kam im Rahmen des neu vorbereiteten Gesetzespakets zur Sprache, wobei Forderungen nach einem fairen Ansatz bei der Besteuerung von Produkten laut werden, die die Bevölkerung direkt betreffen.
Die Kritik daran, dass die auf Uhren nicht erhobene ÖTV stattdessen in hohem Maße bei den Grundbedürfnissen eingezogen wird, dürfte in den kommenden Tagen erneut auf der Tagesordnung des Parlaments stehen. Insbesondere während des Gesetzgebungsprozesses für das Paket herrscht die Erwartung, dass solche steuerlichen Unterschiede neu bewertet werden.