Strafanzeige gegen Meral Akşener!

Der Sprecher der Bürgerinitiative Bodrum, Ayhan Karahan, gab bekannt, dass sie Strafanzeige gegen die Vorsitzende der İYİ-Partei, Meral Akşener, erstattet haben, nachdem diese erklärt hatte: „Wir haben in unserer Vergangenheit politische Morde erlebt, aber sie waren ehrenhaft.“

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Die Bürgerinitiative Bodrum hat Strafanzeige im Zusammenhang mit den Äußerungen der İYİ-Parteivorsitzenden Meral Akşener erstattet, die sie vergangene Woche in einer Rede in Sivas getätigt hatte: „Wir haben in unserer Vergangenheit politische Morde erlebt, aber sie waren ehrenhaft, deshalb hatte keiner von uns Angst.“

Wie Gazete Duvar berichtet, wurde in der bei der Staatsanwaltschaft Bodrum eingereichten Strafanzeige gefordert, Akşeners Worte als Geständnis zu werten und entsprechend zu untersuchen.

„AKŞENER SAGT, DASS SIE DIESE MORDE OFFEN MITERLEBT HAT“

Ayhan Karahan, Sprecher der Bürgerinitiative Bodrum, erklärte dazu im Zusammenhang mit der Strafanzeige:

„Wie bekannt ist, sind ungeklärte Morde eine offene Wunde dieses Landes. Und die Mütter derer, die solchen ungeklärten Morden zum Opfer fielen, kommen seit 982 Wochen zusammen, um wenigstens die Gebeine ihrer Kinder zu finden. Doch vor vier Tagen gab es ein bedeutendes Geständnis zu dieser schmerzhaften Realität, die das Gewissen eines durchschnittlichen Menschen nicht akzeptieren kann. Die Verdächtige namens Meral Akşener sagt, dass sie diese Morde offen miterlebt hat.

Es ist offensichtlich, dass die Verdächtige Akşener unbedingt dazu befragt werden muss, welche politischen Morde sie in welchem Umfang miterlebt hat. Wenn sie über so viele politische Morde Bescheid weiß, ist es rechtlich unerlässlich, auch zu untersuchen, ob sie daran beteiligt war. Noch schlimmer ist jedoch, dass sie diese politischen oder ungeklärten Morde als ‚ehrenhaft‘ bezeichnet. Das bedeutet, dass hier auch ein Lob für die Morde und die Mörder oder Attentäter ausgesprochen wird.“

In der Strafanzeige wurde gefordert, Akşener gemäß den entsprechenden Artikeln des türkischen Strafgesetzbuches (TCK) für die Morde, die sie miterlebt und gelobt hat, sowie für ihre Verbindungen und ihre Verantwortung in diesem Zusammenhang zu bestrafen.