Tanju Özcan kündigt neuen Vorschlag zu Flüchtlingen an
Tanju Özcan, der erneut für das Amt des Bürgermeisters von Bolu bei den Kommunalwahlen kandidiert, äußerte sich in einer Live-Sendung erneut zu syrischen Flüchtlingen. Özcan, der bereits durch seine Maßnahmen gegen Flüchtlinge in der Stadtverwaltung von Bolu für Schlagzeilen gesorgt hatte, erläuterte in der Sendung seine neuen Vorschläge.
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Tanju Özcan, der erneut für Bolu kandidiert, war bereits durch seine Maßnahmen gegen Flüchtlinge in die Schlagzeilen geraten. In einer Live-Sendung bei Sözcü TV erklärte Özcan seinen neuen Vorschlag mit den Worten: "Ich sage nicht mehr, geht nach Syrien oder Ähnliches..."
Özcan erklärte, dass er bisher eher auf individuelle Lösungen gesetzt habe, nun aber seine Rhetorik geändert habe, und machte folgende Aussage:
"Ich sage nicht mehr, geht nach Syrien... Ich habe es Herrn Kılıçdaroğlu schon vor der Wahl gesagt. Wir sollten einseitig aus dem Rückübernahmeabkommen aussteigen, dem verheerendsten Abkommen, das seit dem Vertrag von Sèvres unterzeichnet wurde.
Ob sie nach Syrien zurückkehren, nach Deutschland gehen oder nach Griechenland weiterziehen, sollen sie selbst entscheiden.
Wie viele Jahre sollen wir sie noch versorgen? Es ist ja nicht so, als hätten wir eine sehr stabile Wirtschaft. Wir können den Rentnern keine Gehaltserhöhung geben, unterstützen aber die Asylsuchenden in jeder Hinsicht. Es reicht jetzt. Dem muss ein Riegel vorgeschoben werden."
ÖZCAN ZUR DEM-PARTEI
Auf die Frage nach einer Zusammenarbeit mit der DEM-Partei antwortete er: 'Ich bin der Ansicht, dass keine Zusammenarbeit mit der DEM-Partei erfolgen sollte. In Bolu kommt so etwas nicht infrage, das wird es nicht geben. Ich ziehe es vor, nicht einmal auf demselben Gehweg wie Mitglieder der DEM-Partei zu gehen, geschweige denn mit ihnen zusammenzuarbeiten.
Mit Leuten, die ethnischen Nationalismus betreiben, habe ich nichts zu tun. Wenn die Parteiführung diese Zusammenarbeit jedoch eingeht, werde ich darüber nicht erfreut sein, aber ich überlasse die Entscheidung dem Parteirat', so seine Worte.