Tatverdächtiger nach Mord an ehemaligem YRP-Bürgermeister inhaftiert
Der Tatverdächtige E.Ş., der den ehemaligen Bürgermeister des Bezirks Balışeyh der Yeniden Refah Partisi (YRP), Hilmi Şen, und dessen Leibwächter getötet hat, wurde nach der Vorführung beim Haftrichter inhaftiert.
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Der Tatverdächtige E.Ş., der unter dem Verdacht festgenommen wurde, den ehemaligen Bürgermeister des Bezirks Balışeyh der Yeniden Refah Partisi (YRP), Hilmi Şen, sowie dessen persönlichen Leibwächter Mikail Çelikkol getötet zu haben, wurde nach der Vorführung beim Haftrichter inhaftiert.
Die polizeilichen Maßnahmen gegen E.Ş., der festgenommen worden war, weil er Şen und Çelikkol mit einer Schusswaffe getötet und zwei weitere Personen verletzt haben soll, wurden abgeschlossen.
Unter Sicherheitsvorkehrungen wurde der Verdächtige zum Justizgebäude in Kırıkkale gebracht, dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in ein Gefängnis überstellt.
Wie zu erfahren war, gab der Tatverdächtige E.Ş., ein Cousin des Bürgermeisters Şen, in seiner polizeilichen Aussage an, dass Şen ihm vor der Wahl eine Anstellung versprochen, dieses Versprechen jedoch nicht eingehalten habe. E.Ş. behauptete, er sei am Tag des Vorfalls auf dem Weg nach Hause gewesen, um sein Mobiltelefon zu holen, als er auf Şen getroffen sei. Er habe ihn auf dem Rückweg angesprochen, um mit ihm zu reden, woraufhin es während des Streits zu der Tat gekommen sei.
WAS WAR GESCHEHEN?
Der Tatverdächtige E.Ş. hatte gestern im Bereich der TOKİ-Wohnsiedlung im Bezirk Hilmi Şen (50), Mikail Çelikkol (40), Ömer Şengül (42) und Koray Kaya (45) mit einer Schusswaffe verletzt; eine weitere Person wurde durch einen Sturz verletzt. Hilmi Şen und sein Leibwächter Çelikkol, die in das Yüksek-İhtisas-Krankenhaus eingeliefert wurden, konnten trotz medizinischer Bemühungen nicht gerettet werden.
Der Tatverdächtige E.Ş. war von Polizeikräften festgenommen worden.
Şen, der bei den Kommunalwahlen am 31. März 2024 als Kandidat der Yeniden Refah Partisi zum Bürgermeister gewählt worden war, war im Juli aus seiner Partei ausgetreten.