Tayyar erhebt Vorwürfe wegen ‚Kassetten und Erpressung‘ gegen İdris Naim Şahin

Nachdem der ehemalige Innenminister İdris Naim Şahin im Rahmen der Ermittlungen gegen die Süleymancılar zur Aussage geladen wurde, äußerte sich Şamil Tayyar mit einer bemerkenswerten Stellungnahme.

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Nachdem der ehemalige Innenminister İdris Naim Şahin im Rahmen einer Untersuchung gegen die in der Öffentlichkeit als „Süleymancılar“ bekannte Gruppierung zur Aussage geladen wurde, meldete sich der ehemalige AK-Partei-Abgeordnete Şamil Tayyar mit einer bemerkenswerten Äußerung zu Wort.

In der von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara geführten Untersuchung wird behauptet, dass eines der für Şahin zugewiesenen Fahrzeuge mit Blaulicht bei einem Fluchtversuch von Hilmi Tuna Kuriş, dem inhaftierten Bruder des Anführers der Süleymancılar, Alihan Kuriş, verwendet wurde. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, Şahin zur Aussage zu laden.

Nach dieser Entscheidung erklärte Şamil Tayyar über seinen Social-Media-Account, dass er den Schritt der Staatsanwaltschaft für „verspätet, aber richtig“ halte. Tayyar behauptete, dass drei für Şahin zugewiesene Fahrzeuge mit Blaulicht zweckentfremdet worden seien, und wiederholte den Vorwurf, dass eines der Fahrzeuge beim Fluchtversuch von Hilmi Tuna Kuriş genutzt worden sei.

Der wohl bemerkenswerteste Teil von Tayyars Erklärung betraf seine Einschätzung zum Prozess der Loslösung Şahins von der AK-Partei. Tayyar äußerte: „Ich hoffe, dies ist ein Anlass, dass Şahin auch die ‚Kassetten‘-Vorwürfe aufklärt, die ihn von der AK-Partei entfremdet haben. Sollte er Opfer einer Erpressung geworden sein, wäre es nützlich, wenn er sich dem auch nach all den Jahren stellen würde.“

Tayyar erinnerte zudem an die Worte von Präsident Recep Tayyip Erdoğan aus dem Jahr 2019, der über Şahin sagte, er habe sich „in die Fänge von Terrororganisationen begeben“, und stellte mit Blick darauf, ob der Prozess zu neuen Entwicklungen führen werde, die Frage: „Mal sehen, ob sich aus dieser Befragung Überraschungen ergeben.“