TKP-Veranstaltung „Wir fordern heraus“ am 1. Februar fand statt
Die von der Kommunistischen Partei der Türkei (TKP) organisierte Veranstaltung „Wir fordern heraus wie Schiffe, die den Wellen trotzen“ fand am 1. Februar im ATO Congresium statt.
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Die von der Kommunistischen Partei der Türkei (TKP) organisierte Veranstaltung „Wir fordern heraus wie Schiffe, die den Wellen trotzen“ fand am 1. Februar im ATO Congresium statt.
„FABRIKEN, FELDER, DIE POLITISCHE MACHT – ALLES WIRD DER ARBEITERSCHAFT GEHÖREN“
Vor Beginn der Veranstaltung skandierten Parteimitglieder, Freunde der Partei und andere Teilnehmer Parolen wie „Fabriken, Felder, die politische Macht – alles wird der Arbeiterschaft gehören“, „Es lebe die Kommunistische Partei der Türkei“ und „Kein Durchkommen für Scharia, Faschismus und Finsternis“.
BEZUGNAHME AUF DIE SOWJETUNION
Im Verlauf der Veranstaltung, in der die Geschichte der TKP beleuchtet wurde, fielen insbesondere die Referenzen auf die Oktoberrevolution, eine Revolution der Menschheit, sowie auf die Sowjetunion auf.
ERINNERUNG AN DIE TRADITION
Wichtige Persönlichkeiten der türkischen Linken wie Mustafa Suphi, Şefik Hüsnü, Hikmet Kıvılcımlı und Behice Boran wurden anhand ihrer eigenen Worte und mithilfe künstlicher Intelligenz zu Wort gebracht.
Die TKP betonte mit dieser Präsentation, dass sie sich zur revolutionären Tradition dieses Landes bekennt.
„DIE KOMMUNISTISCHE PARTEI DER TÜRKEI WIEDER AUFBAUEN…“
Gegen Ende der Veranstaltung „Wir fordern heraus wie Schiffe, die den Wellen trotzen“ ergriff TKP-Generalsekretär Kemal Okuyan das Wort. Zu Beginn seiner Rede reagierte Okuyan auf die innerhalb der Linken immer wieder gegen die TKP erhobenen Vorwürfe einer „falschen TKP“ mit den Worten: „Der Wiederaufbau der Kommunistischen Partei der Türkei erforderte einen sehr harten Kampf innerhalb der türkischen Linken. Die Kraft, die den Namen der Kommunistischen Partei der Türkei wieder aufgerichtet hat, hatte sich das Recht, diese Funktion zu erfüllen, schon lange zuvor verdient.“
UNSER KAMPF GILT DER AKP
Okuyan erläuterte die Ausrichtung des Kampfes der TKP wie folgt: „Diejenigen, mit denen wir auf der Linken gemeinsam gehen, sind unsere Freunde; wir haben kein Interesse an Polemik, unsere Aufgabe ist der Kampf gegen die AKP.“ Er unterstrich den Kampf gegen die AKP mit folgenden Worten:
„Wir haben gesagt: Die AKP ist Konterrevolution, sie ist Marktterror, sie ist feindselig gegenüber der Arbeiterschaft, sie ist feindselig gegenüber dem Laizismus und sie ist eine Kollaborateurin des Imperialismus. Wir haben gesagt, der Kampf gegen die AKP ist unsere Priorität. Wir haben gesagt, diejenigen, mit denen wir auf der Linken gemeinsam gehen, sind unsere Freunde; wir haben kein Interesse an Polemik, unsere Aufgabe ist der Kampf gegen die AKP. Wir haben gesagt: Die AKP ist Konterrevolution, sie ist Marktterror, sie ist feindselig gegenüber der Arbeiterschaft, sie ist feindselig gegenüber dem Laizismus und sie ist eine Kollaborateurin des Imperialismus. Aber uns gegenüber standen wieder die Linken oder diejenigen, die sich als links ausgaben.“
BEWERTUNG DES LÖSUNGSPROZESSES
Kemal Okuyan äußerte sich auch zum sogenannten Lösungsprozess: „Daraus erwächst kein Licht, für die kurdischen Armen kommt dabei nichts heraus. Hier gibt es Stämme, es gibt Unternehmen, es gibt den Wunsch der USA und Großbritanniens, es gibt die Erpressung und den Druck Israels… Aus einem so blinden, dunklen Punkt kann kein Licht entstehen, da gibt es nur Störungen.“ Er fügte hinzu: „Es gibt nur eine einzige Lösung für die kurdische Frage: Ein gesellschaftliches System, das die Ressourcen und die Produktion dieses Landes gerecht unter allen unseren Bürgern verteilt.“