Trauerfeier für PKK-Terroristen in Hakkari: Şamil Tayyar kritisiert DEM-Partei

Während mit Spannung neue Entwicklungen im sogenannten zweiten Öffnungsprozess für eine Türkei ohne Terror erwartet werden, fand in Hakkari eine Trauerfeier für PKK-Terroristen statt. Der ehemalige AKP-Abgeordnete Şamil Tayyar reagierte scharf auf die Äußerungen der an der Veranstaltung teilnehmenden DEM-Parteivorsitzenden Tülay Hatimoğulları.

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Im Bezirk Yüksekova in Hakkari wurde eine Trauerfeier für 29 PKK-Terroristen abgehalten, die zu unterschiedlichen Zeiten ums Leben gekommen waren. An der Veranstaltung im Çayır-Hochzeitssaal an der Dağlıca-Straße nahm auch die Ko-Vorsitzende der DEM-Partei, Tülay Hatimoğulları, teil.

In ihrer Rede bei der Veranstaltung sagte Hatimoğulları: „Mein Beileid gilt dem kurdischen Volk. Sie sind gefallen, damit das kurdische Volk erhobenen Hauptes in dieser Region leben kann. Diejenigen, die gefallen sind, schlossen sich dem Kampf an, indem sie für das kurdische Volk, das seit Jahrhunderten ignoriert wurde, sagten: ‚Nein, die Kurden existieren. Sie sind das altehrwürdige Volk dieser Region.‘ Nach 50 Jahren dieses Kampfes kann nun niemand mehr die Kurden leugnen.“ Dies waren ihre Worte.

Der ehemalige AKP-Abgeordnete für Gaziantep, Şamil Tayyar, reagierte auf die Rede von Hatimoğulları. Tayyar wies auf die bei solchen Veranstaltungen verwendete Sprache hin und betonte, dass die gemachten Erklärungen die gesellschaftlichen Spannungen verschärfen würden.


Tayyar erklärte in seiner Stellungnahme: „Sie organisieren in verschiedenen Provinzen ‚Märtyrer‘-Zeremonien für Mitglieder der Terrororganisation und fahren mit ihren ‚separatistischen‘ Botschaften fort. Indem sie von der ‚Geografie Kurdistans in vier Teilen‘ sprechen, verwenden sie weiterhin eine ‚spaltende Sprache‘, sowohl für die Türkei als auch für die Länder der Region. Sie spielen mit den Nerven der Gesellschaft und provozieren.“ sagte er.