Türkiyes Vorwürfe zur Geldwäsche: Verbindungen zu Irak und Libyen
Der stellvertretende CHP-Vorsitzende Özgür Karabat behauptet, dass die Türkei in ein internationales Geldwäschenetzwerk verwickelt sei, und kritisierte die Regierung scharf. Er machte den Minister für Schatz und Finanzen, Mehmet Şimşek, für den Prozess verantwortlich.
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Der CHP-Abgeordnete Özgür Karabat behauptete, dass die Türkei unter der AKP-Regierung in den internationalen Geldwäscheverkehr hineingezogen werde. In einer Erklärung über soziale Medien gab Karabat an, dass die Türkei durch Finanzoperationen, die über den Irak, Libyen und Zypern abgewickelt werden, in Geldwäscheprozesse einbezogen sei.
Karabat betonte: "Die Situation in Zypern ist nur die Spitze des Eisbergs, das eigentliche Problem liegt im Irak und in Libyen."
VORWURF VON 100 MILLIARDEN DOLLAR GELDWÄSCHE
Karabat behauptete, dass vor zwei Jahren durch POS-Geräte illegal Geld in die Türkei geschleust wurde und mit dieser Methode ein Betrug in Höhe von etwa 100 Milliarden Dollar begangen wurde. "Es wurden Transaktionen im Wert von 1,8 Milliarden Dollar festgestellt, aber die tatsächliche Zahl ist weitaus höher", sagte Karabat und machte den damaligen Minister für Schatz und Finanzen, Mehmet Şimşek, dafür verantwortlich.
AUSWIRKUNGEN ILLEGALER TRANSAKTIONEN AUF DIE AUSSENPOLITIK
Karabat erinnerte daran, dass der Gouverneur der libyschen Zentralbank in die Türkei geflohen sei, und wies darauf hin, dass die USA 13 Banken im Irak mit einem Verbot für Dollar-Transaktionen belegt hätten und die Karten dieser Banken in der Türkei verwendet würden. Karabat argumentierte, dass die illegalen Transaktionen der AKP zu einem Erpressungsinstrument in der Außenpolitik geworden seien, und sagte: "Die USA verfügen über Dokumente, die die Türkei in eine schwierige Lage bringen könnten."
INTERNATIONALER VERTRAUENSVERLUST
Karabat erklärte, dass die Türkei unter der AKP-Regierung international an Vertrauen verloren habe, und sagte: "Die Zukunft des Landes wird für die Interessen einer Person aufs Spiel gesetzt. Dies ist nicht nur eine Frage der Innenpolitik, sondern zu einem internationalen Sicherheitsproblem geworden."