Ümit Özdağ bewertet Entscheidung der Terrororganisation YPG, die Waffen nicht niederzulegen: Erinnert an Bahçelis Worte
Der Vorsitzende der Zafer Partisi, Ümit Özdağ, äußerte sich zu den jüngsten Entwicklungen, nachdem die PYD die Waffenruhe abgelehnt hatte. Özdağ argumentierte, dass dieser Schritt der Terrororganisation YPG eine direkte Antwort an den MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli sei.
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Im neuen Öffnungsprozess, der als „Türkei ohne Terror“ bezeichnet wird, hatte die Terrororganisation PKK angekündigt, die Waffen niederzulegen und sich aufzulösen.
Der Vorsitzende der Zafer Partisi, Ümit Özdağ, erklärte auf einer Social-Media-Plattform: „Die PYD, der syrische Ableger der PKK, hat erneut erklärt, dass sie die Waffen nicht niederlegen wird. Die PYD gab diese Erklärung ab, nachdem der MHP-Vorsitzende Bahçeli die YPG und ihren politischen Flügel, die PYD, dafür kritisiert hatte, den für das Ziel einer ‚Türkei ohne Terror‘ eingeleiteten Prozess ‚zu verschleppen‘, und erklärt hatte, dass ‚der Versuch, die Entwicklungen zu sabotieren, eine inakzeptable Niedertracht ist‘.“
ERINNERTE AN BAHÇELIS WORTE
Özdağ führte weiter aus:
„Zusammenfassend hat die PYD Bahçeli mit der Aussage ‚Wir legen die Waffen nicht nieder‘ geantwortet. Andererseits könnten die folgenden Äußerungen aus Bahçelis Erklärung vom 26. Juli darauf hindeuten, dass er hinsichtlich der von ihm initiierten Verhandlungen mit Öcalan eine Enttäuschung erlebt. Bahçeli sagte: ‚In diesem Zusammenhang ist es notwendig, zu einer Interpretationssynthese zu gelangen, die unsere Gefühle mit den Fakten, das, was wir uns wünschen, mit dem, was wir tun können, und unsere Gegenwart mit unseren Träumen in Einklang bringt.‘ Es scheint, dass der Prozess trotz aller Bemühungen nicht wie gewünscht voranschreitet.
Die PKK-Terrorchefs fordern einerseits, dass die türkische Verfassung die Kurden als eigenständiges gründendes Volk anerkennt, dass der Südosten und Osten Anatoliens zumindest als autonome Region der PKK-Verwaltung überlassen wird und dass die Türkei gemeinsam regiert wird. In Syrien bestehen sie darauf, dass die PYD als autonome Region bestehen bleibt und von Öcalan verwaltet wird. Alles andere ist nur ein Detail. Die Cumhur İttifakı hingegen weiß nicht, wie sie dies dem türkischen Volk vermitteln soll.“