Ümit Özdağ kommentiert die '17-25-Uhr': In Bahçelis Leben gibt es keine Zufälle

Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, bewertete das erneute Auftauchen der 17-25-Dezember-Uhr von Devlet Bahçeli. Ümit Özdağ erklärte, dass der Prozess der Rückkehr zum parlamentarischen System begonnen haben könnte und Özgür Özel in diesem Prozess ein Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten sein könnte.

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Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, nahm an der auf TELE1 ausgestrahlten Sendung "Kayıt Dışı" teil, die von den Journalisten Özlem Gürses, Caner Taşpınar, Masum Gök und Ersin Eroğlu moderiert wird, und äußerte sich zur aktuellen politischen Lage. Özdağ kommentierte das erneute Auftauchen der 17-25-Dezember-Uhr des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli und erklärte, dass dies kein Zufall sei und eine Botschaft an die Regierung enthalte.

'ES GIBT KEINE ZUFÄLLE'

Ümit Özdağ betonte, dass in Devlet Bahçelis Leben nichts dem Zufall überlassen sei und sagte: "Auch das kann kein Zufall sein. Diese Situation ist als Botschaft an die Regierung zu verstehen. Bahçeli ist zwar Partner der Regierung, aber er ist nicht im gleichen Maße Partner, wenn es um Verluste geht. Ich glaube, dass Erdoğan mit dieser Art der Partnerschaft unzufrieden ist." Özdağ äußerte zudem, dass die Entlassung von Polizeichefs, die der MHP nahestehen, die MHP verärgert habe und dies zu Spannungen führe.

'RÜCKKEHR ZUM PARLAMENTARISCHEN SYSTEM KÖNNTE BEGINNEN'

Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, erklärte, dass die Türkei eine große Krise erlebe und die Notwendigkeit für vorgezogene Parlamentswahlen entstanden sei. Er wies darauf hin, dass eine Rückkehr zum parlamentarischen System auf die Tagesordnung kommen könnte, und fügte hinzu:

"In diesem Prozess wird Özgür Özel als Oppositionsführer in den Vordergrund treten und könnte, falls die Rückkehr zum parlamentarischen System gelingt, ein Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten sein. Ekrem İmamoğlu und Mansur Yavaş würden ihre Ämter weiterführen."

'KOALITION MIT DER MHP KÖNNTE ENDEN'

Özdağ fügte hinzu, dass die parlamentarische Demokratie Erdoğan von der 51-Prozent-Hürde befreien und die Koalition mit der MHP beenden könnte. Özdağ erklärte, dass das parlamentarische System die Chancen der Regierungspartei erhöhen könnte, mit weniger Stimmen an der Macht zu bleiben, und betonte, dass es in der aktuellen politischen Struktur der Türkei zu großen Veränderungen kommen könnte.