Ümit Özdağ reagiert auf Äußerung der Anwaltskammer Diyarbakır: „Wir haben mit 3 Anwaltskammern aus der Region Kurdistan teilgenommen“
Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, hat auf die Aussage des Vorsitzenden der Anwaltskammer Diyarbakır reagiert, wonach man „mit 3 Anwaltskammern aus der Region Kurdistan teilgenommen“ habe. Özdağ bezeichnete die Äußerung als „Straftat“ und kündigte rechtliche Schritte an.
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Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Prof. Dr. Ümit Özdağ, hat scharf auf eine Erklärung des Vorsitzenden der Anwaltskammer Diyarbakır reagiert. Özdağ bezeichnete die Aussage als „Straftat“ und kündigte an, diesbezüglich rechtliche Schritte einzuleiten. In seiner Stellungnahme betonte Özdağ, dass kein Gebiet in der Türkei als „Kurdistan“ bezeichnet werden dürfe.
Kritik am Verhandlungsprozess mit der PKK
Özdağ wies zudem auf den Verhandlungsprozess der Türkei mit der Terrororganisation PKK hin. Er thematisierte die im türkischen Parlament (TBMM) eingerichtete Kommission, in der die Ideen von Abdullah Öcalan diskutiert werden, und erklärte, dass die in dieser Kommission geführten Debatten sowie die eingeladenen Organisationen die unteilbare Einheit des Landes gefährdeten.
Strafanzeige gegen die Anwaltskammer Diyarbakır
Nach der Äußerung des Vorsitzenden der Anwaltskammer Diyarbakır gab Özdağ bekannt, dass die Zafer-Partei diese Aussage zur Anzeige gebracht habe. „Auf dem Territorium der Republik Türkei von Kurdistan zu sprechen, bedeutet, bestimmte Anwaltskammern der Türkei mit denen eines anderen Landes gleichzusetzen“, sagte Özdağ und betonte, dass diese Äußerung eine Haltung darstelle, die auf die Integrität der Türkei abziele.
Der Parteichef der Zafer-Partei erklärte, die Aussage sei zudem das Produkt einer separatistischen Mentalität und kündigte an, dass man künftig gegen solche Äußerungen nicht nur politisch, sondern auch rechtlich mit allen notwendigen Mitteln vorgehen werde. Özdağ sagte: „Diese Mentalität ist eine Mentalität, die der Republik Türkei und dem türkischen Volk feindlich gegenübersteht. Wir werden rechtlich darauf reagieren.“
Özdağ: „Wenn das weitergeht, werden wir die rechtlichen Prozesse in Gang setzen“
Özdağ betonte, dass die Zafer-Partei gegen jede Art von Handlung und Äußerung kämpfen werde, die sich gegen die unteilbare Einheit von Staat und Nation richte, und fügte hinzu: „Als Zafer-Partei werden wir die rechtlichen Prozesse gegen solche Äußerungen weiterhin konsequent verfolgen.“