Ümit Özdağ sendet Signal für 'offene Tür': 'Die Basis beider Parteien will ein Bündnis'
Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, hat einen offenen Appell an nationalistische Parteien gerichtet. Mit den Worten „Unsere Tür steht offen“ signalisierte Özdağ die Bereitschaft zu einem Bündnis und äußerte sich zudem positiv zu einer möglichen Zusammenarbeit mit der İYİ-Partei.
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Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, der seine politischen Kontakte fortsetzt, machte bei einem Besuch der Konföderation der Türkischen Stämme (Türk Boyları Konfederasyonu) bemerkenswerte Aussagen. Özdağ traf sich dort mit dem Generalsekretär der Konföderation, Nihat Kula.
„LASSEN SIE UNS MIT NATIONALISTISCHEN PARTEIEN ZUSAMMENKOMMEN“
Während des Besuchs betonte Özdağ, dass ein gemeinsames Handeln mit nationalistischen Parteien notwendig sei, und erklärte: „Während Devlet Bahçeli und Abdullah Öcalan Arm in Arm gehen, warum sollten wir uns dann nicht mit nationalistischen Parteien zusammenschließen? Das können wir der Geschichte nicht erklären. Wir können es unseren Kindern nicht erklären. Wir können es unseren Enkeln nicht erklären. Deshalb sind wir bereit. Unsere Tür steht offen.“
BOTSCHAFT ZUM BÜNDNIS MIT DER İYİ-PARTEI
In einem früheren Interview mit T24 hatte Özdağ bereits geäußert, dass sie für ein Bündnis mit der İYİ-Partei offen seien. Özdağ betonte, dass die Basis beider Parteien ähnliche Erwartungen habe, und sagte: „Wir sind offen für ein Bündnis mit der İYİ-Partei. Die Basis beider Parteien will ein Bündnis. Dies könnte das natürlichste Bündnis in der türkischen Politik sein.“
BEWERTUNG ZU „ZWEIEINHALB PARTEIEN“
Özdağ ging auch auf politische Bewertungen zum Präsidialsystem ein und wies auf Kommentare hin, wonach sich der politische Spielraum in der Türkei verenge. Özdağ behauptete, dass ein Bericht der „Öcalan-Kommission“ in die Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) kommen werde, und äußerte sich zu Diskussionen über Verfassungsänderungen, die Freilassung von Häftlingen und Amnestien.
In seinen Erklärungen ging Özdağ auch auf die gegen die Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) und Ekrem İmamoğlu laufenden Gerichtsverfahren ein und erklärte, dass ein „Feindstrafrecht“ angewendet werde.