Ümit Özdağ traf sich mit Inhaftierten in Silivri: İmamoğlu fordert Verteidigung im TRT
Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, besuchte die im Gefängnis Silivri inhaftierten Personen und äußerte İmamoğlus Wunsch, sich im TRT verteidigen zu dürfen.
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Der Vorsitzende der Zafer-Partei, Prof. Dr. Ümit Özdağ, besuchte Ekrem İmamoğlu, Fatih Altaylı, Aykut Erdoğdu, Buğra Gökce, Ali Sukas und Tayfun Kahraman, die im Marmara-Gefängnis in Silivri inhaftiert sind. Özdağ erklärte nach seinem Besuch, dass die Moral der Inhaftierten hoch sei und sagte: "Ich hoffe, dass wir nach den kommenden Wahlen eine Türkei erleben werden, in der das Feindstrafrecht vollständig von der Tagesordnung verschwunden ist."
Während des Besuchs sprach Özdağ auch mit Tayfun Kahraman, der seine Besorgnis über die Nichtumsetzung der Entscheidungen des Verfassungsgerichts äußerte. Kahraman teilte seine Bedenken hinsichtlich der Rechtsstaatlichkeit mit den Worten: "Ist das Verfassungsgericht nicht das höchste Justizorgan dieses Landes? Wenn seine Entscheidungen nicht umgesetzt werden, wer von uns kann dann noch behaupten, vor dem Gesetz sicher zu sein?"
Ekrem İmamoğlu betonte, dass das Gerichtsverfahren so schnell wie möglich beginnen müsse und er sich live im TRT verteidigen wolle. İmamoğlu forderte Transparenz und sagte: "Wenn sie auf die Anklageschrift und die von ihnen vorgebrachten Behauptungen vertrauen, sollten sie auch offen für eine öffentliche Debatte darüber sein."
Fatih Altaylı bezeichnete die aktuelle rechtliche Situation in seinem Gespräch mit Özdağ als "natürliche Folge des neuen Feindstrafrechtsumfelds" und drückte sein Erstaunen über die Entscheidung aus. Özdağ bemerkte, dass Altaylı gezwungen sei, diese Situation hinzunehmen.
In seiner Erklärung nach dem Besuch betonte Özdağ, dass es ihn freue, die hohe Moral der Inhaftierten zu sehen, und unterstrich die Notwendigkeit, die Rechtsstaatlichkeit in der Türkei wiederherzustellen.