Ümit Özdağ zur 'Minguzzi'-Affäre: 'Vorstufe zur Kartellbildung'
Der im Silivri-Gefängnis inhaftierte Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, äußerte sich zum Mord an dem 14-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi, der in Kadıköy erstochen wurde, sowie zu den Drohungen gegen dessen Familie. Özdağ betonte, dass die Bandenbildung eine der größten Bedrohungen für die Türkei darstelle.
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Der im Silivri-Gefängnis inhaftierte Vorsitzende der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, äußerte sich zum Mord an dem 14-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi, der auf einem Markt in Kadıköy erstochen wurde, sowie zu den Morddrohungen gegen dessen Familie. Özdağ erklärte, die Türkei stehe vor einer massiven Bedrohung durch kriminelle Banden.
Özdağ sagte: "Dass die Familie des geliebten Ahmet Minguzzi, der von zwei 15- und 16-jährigen Bandenmitgliedern kaltblütig und bestialisch ermordet wurde, bedroht wird und sein Grab geschändet wurde, zeigt, wie groß die Gefahr durch Banden in der Türkei ist und welche Mentalität diese Gruppen verfolgen." so seine Erklärung.
Dass die Familie des geliebten Ahmet Minguzzi, der von zwei 15- und 16-jährigen Bandenmitgliedern kaltblütig und bestialisch ermordet wurde, bedroht wird und sein Grab geschändet wurde, zeigt, wie groß die Gefahr durch Banden in der Türkei ist und... pic.twitter.com/ZxnKRNpObk
— Ümit Özdağ (@umitozdag) 12. April 2025
Özdağ äußerte sich wie folgt:
Eine der größten Bedrohungen für die Türkei ist, dass die Bandenbildung in unserem Land eine Vorstufe zur Kartellbildung nach lateinamerikanischem Vorbild erreicht hat. Das Projekt 'Saubere Türkei' der Zafer-Partei wird die Grundlage für eine von Banden befreite Türkei schaffen.
Während des Gerichtsverfahrens gegen diese Bandenmitglieder werden die Mitglieder der Zafer-Partei an der Seite der Familie von Ahmet Minguzzi stehen, der nun wie ein eigenes Kind für uns alle ist.