Unterstützung für Bahçeli von der Yeniden Refah

Die Yeniden Refah Partisi (YRP) hat den Aufruf des Vorsitzenden der Milliyetçi Hareket Partisi (MHP), Devlet Bahçeli, zu Gesprächen mit Imralı unterstützt. Der stellvertretende YRP-Vorsitzende Suat Kılıç erklärte: „Wenn dieser Prozess einen Schritt erfordert, stehen wir hinter diesem Aufruf.“

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Nach einer Sitzung des Zentralvorstands (MYK) der Yeniden Refah Partisi äußerte sich der stellvertretende YRP-Vorsitzende Suat Kılıç zur aktuellen politischen Agenda. Kılıç sprach dem Aufruf des MHP-Vorsitzenden Bahçeli, dass „gewählte Vertreter der DEM-Partei Gespräche mit Imralı führen sollten“, seine offene Unterstützung aus.

'AUCH DIE AK-PARTEI SOLLTE DIE NÖTIGE UNTERSTÜTZUNG GEWÄHREN'

Kılıç bewertete Bahçelis Forderung aus dessen Fraktionssitzung, dass „die DEM-Partei und Kandil miteinander sprechen sollten“, wie folgt:   

„Die Delegation der DEM-Partei hat uns letzte Woche besucht. Wir haben festgestellt, dass sie über kein spezielles Wissen zu diesem Prozess verfügen. Herr Bahçelis Aufruf ist wichtig, um den Prozess mit einer gewissen Bestimmtheit zu führen. Wenn ein Schritt unternommen werden soll, muss auch die AK-Partei diese Gespräche unterstützen. Wir glauben, dass die Türkei aufhören sollte, Stroh zu dreschen, und stattdessen konkrete Ergebnisse erzielen muss.“

'DIE BESEITIGUNG DES TERRORISMUS LIEGT IN UNSEREM GEMEINSAMEN INTERESSE'

Suat Kılıç betonte, dass mögliche Gespräche mit Imralı entscheidend für die Beendigung des Terrorismus seien, und erklärte: „In diesem Prozess wird sich zeigen, ob Imralı irgendeinen Einfluss oder eine Befugnis hat oder nicht. Es liegt in unser aller Interesse, zu verhindern, dass die Türkei von Ängsten vor einer Spaltung regiert wird.“

ABLEHNUNG VON BAHÇELIS FRÜHEREM AUFRUF 

Kılıç erinnerte daran, dass sie Bahçelis früheren Aufruf, „Der Terroristenführer sollte in die TBMM gebracht werden“, entschieden abgelehnt hätten, und sagte: „Dieser Vorschlag fand damals keine Resonanz. Wir glauben jedoch, dass der Aufruf, dass die DEM-Abgeordneten Kontakt mit Imralı aufnehmen sollten, in den Korridoren der AK-Partei auf Zustimmung stoßen wird.“

AUSSAGE ZUM MINDESTLOHN 

Bezüglich des Mindestlohns, der im neuen Jahr bekannt gegeben wird, ging Kılıç auf die Haushaltsberatungen für 2025 ein und betonte, dass der Mindestlohn 35.000 Lira betragen sollte. Kılıç sagte: „35.000 Lira sind ein Mindestbetrag, damit eine vierköpfige Familie ihren Lebensunterhalt bestreiten kann. Die Regierung sollte die Steuerlast für Arbeitgeber senken und dieses Ziel verwirklichen.“

Suat Kılıç äußerte sich auch zur Krise um die kommunalen Kindertagesstätten. Kılıç sagte: „Den Kommunen sollte es erlaubt sein, Kindertagesstätten zu eröffnen. Wenn in diesen Einrichtungen jedoch eine Erziehung stattfindet, die nationalen und moralischen Werten widerspricht, sollte der Staat sein Interventionsrecht ausüben. Abgesehen davon ist eine pauschale Schließung der Kindertagesstätten weder logisch noch rechtmäßig.“