Unterstützung für Erdoğans 50+1-Äußerung durch AKP-Politiker Şahin
Der Generalsekretär der AK-Partei, Fatih Şahin, hat sich zur 50+1-Bedingung bei der Präsidentschaftswahl geäußert.
12punto
Nach Präsident Erdoğan hat sich nun auch der AKP-Generalsekretär Fatih Şahin zur 50+1-Bedingung geäußert.
In einer Erklärung über seinen Social-Media-Account betonte Şahin, dass die für die Präsidentschaftswahl geforderte „absolute Mehrheit“, mit anderen Worten die „50+1“-Bedingung, kein unverzichtbares Element des Präsidialsystems sei.
''AUF VERFASSUNGSEBENE ÜBERPRÜFEN''
Unter Hinweis darauf, dass in vielen demokratischen Ländern der Welt unterschiedliche Quoten angewendet werden, äußerte sich Şahin wie folgt:
„Die Entwicklungen auf der politischen Bühne seit Inkrafttreten dieser Regelung haben deutlich gemacht, dass diese Bedingung zu einem Druckmittel auf die politische Institution und den Volkswillen geworden ist, den natürlichen Lauf der Politik zerstört und ein Bild erzeugt, das anfällig für Zersplitterung und Instabilität ist.
Die Wahl des Kandidaten mit den meisten Stimmen würde den Wahlwettbewerb wettbewerbsfähiger, organischer und frei von Druck und Künstlichkeit machen; dies wäre in Bezug auf die Ergebnisse gesünder und im Interesse unseres Landes. Diejenigen, die nicht Politik und Transparenz, sondern Politiklosigkeit sowie geheime und dunkle Verhandlungen hinter verschlossenen Türen wählen, haben die 'absolute Mehrheit/50+1'-Bedingung in ein Damoklesschwert verwandelt, das über dem System und der politischen Institution schwebt. Aus diesen Gründen ist eine Überprüfung der Angelegenheit auf verfassungsrechtlicher Ebene unvermeidlich.“
Cumhurbaşkanı seçimi için aranan “salt çoğunluk”, bir başka ifadeyle “50+1” şartı Cumhurbaşkanlığı Hükümet Sistemi’nin olmazsa olmaz unsuru değildir.
— Fatih Şahin (@_fatihsahin) November 18, 2023
Nitekim dünyanın bir çok demokratik ülkesinde farklı oranlar uygulanmaktadır.
Bu düzenlemenin yürürlüğe girmesinden bugüne…