Unterstützung von Tuğrul Türkeş für Ayyüce Türkeş: Kritik am Verhalten eines MHP-Abgeordneten im Ausschuss
Der AKP-Abgeordnete Tuğrul Türkeş reagierte auf die Äußerungen gegenüber seiner Schwester Ayyüce Türkeş während einer Debatte im Justizausschuss.
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Der AKP-Abgeordnete für Ankara, Tuğrul Türkeş, hat auf die Anfeindungen gegen die İYİ-Partei-Abgeordnete für Adana und seine Schwester, Ayyüce Türkeş, während einer Debatte im Justizausschuss reagiert.
Im Ausschuss kam es während der Beratungen über das im Rahmen des „İmralı-Prozesses“ auf die Tagesordnung gesetzte „Rahmengesetz“ zu Spannungen zwischen Ayyüce Türkeş und Vertretern der MHP. Ayyüce Türkeş' Kritik an dem von MHP-Chef Devlet Bahçeli vorangetriebenen Prozess löste die Auseinandersetzung aus.
Ayyüce Türkeş erklärte in ihrer Rede: „Die Politik, die Türkeş 1997 betrieb, ist beendet. Wir haben Respekt vor dem neuen Parteiführer, aber sie können den eigenen Schmutz nicht reinwaschen, indem sie Türkeş als Bleichmittel benutzen.“
Nach diesen Worten schlug der MHP-Abgeordnete Bülbül auf den Tisch und rief Ayyüce Türkeş zu: „Mäßigen Sie Ihren Ton, der Schmutz sind Sie selbst!“ Aufgrund der Eskalation der Debatte konnten die Parteien im Ausschusssaal nur mit Mühe beruhigt werden.
Tuğrul Türkeş äußerte sich anschließend über seinen Social-Media-Account und bezeichnete das Verhalten gegenüber seiner Schwester als „Intoleranz“ und „aggressives Auftreten“.
In einer äußerst kritischen Angelegenheit, die die Zukunft unseres Landes und unserer Nation unmittelbar betrifft und die daher natürlich diskutiert werden muss, empfinde ich die Intoleranz und das aggressive Verhalten gegenüber einer Dame, die der Familie des Verstorbenen angehört, die sie angeblich selbst erzogen haben, und gegenüber einer Abgeordneten, nur aufgrund ihrer demokratischen Kritik, als erschreckend.
Türkeş betonte in seiner Erklärung, dass Ayyüce Türkeş keine Straftat begangen habe und keinerlei Mitgliedschaft in einer Organisation bestehe, und kritisierte das Verhalten der MHP-Vertreter.
Ich hätte zumindest erwartet, dass ein Zehntel der Toleranz, die Terroristen entgegengebracht wird, auch einer Dame und Abgeordneten entgegengebracht wird, die nach eigenen Angaben keinerlei Straftat begangen hat und nicht einmal Mitglied einer Organisation ist.
Die Spannungen im Ausschuss haben sowohl die politische Debatte um das „Rahmengesetz“ als auch die Polemik über den scharfen Umgangston zwischen den Parteien erneut in den Fokus gerückt.