US-Außenministerium: „Wir unterstützen das nicht“
Während in jüngster Zeit Schritte zur Normalisierung zwischen der Türkei und Syrien unternommen wurden, äußerte sich die USA zu diesem Thema. In einer Erklärung des US-Außenministeriums wurde betont, dass die USA die Normalisierungsbemühungen zwischen der Türkei und Syrien nicht unterstützen.
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Ein Sprecher des US-Außenministeriums antwortete auf eine Frage zu den laufenden Normalisierungsbemühungen zwischen der Türkei und Syrien und erklärte, dass man diese Normalisierung nicht unterstütze.
Ein Sprecher des Ministeriums gab die Antwort: „Wir sehen Berichte über eine mögliche Normalisierung zwischen der Türkei und Syrien. Die Vereinigten Staaten unterstützen diese Normalisierungsbemühungen nicht.“
In der Fortsetzung der Erklärung wurde darauf hingewiesen, dass es keine Normalisierung mit dem Assad-Regime geben werde, solange die Syrien-Frage nicht politisch gelöst sei: „Als USA werden wir die Beziehungen zum Assad-Regime nicht normalisieren, solange wir keine ernsthaften Fortschritte in Richtung einer politischen Lösung dieses Problems sehen. Wir haben alle Länder, die Beziehungen zum syrischen Regime unterhalten, dazu aufgerufen, diese Beziehungen zu nutzen, um die humanitäre Lage, die Menschenrechte und die Sicherheitslage der Syrer zu verbessern und die Ziele der UN-Resolution 4456 zu erreichen.“
Unterdessen sendet der AKP-Präsident Recep Tayyip Erdoğan weiterhin positive Signale in Richtung einer Normalisierung.
Nach der heutigen Kabinettssitzung im Präsidentenpalast in Ankara äußerte sich Erdoğan zu einem möglichen Treffen mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und der Normalisierung der türkisch-syrischen Beziehungen. In seiner Botschaft betonte er, dass ein solches Treffen eine „Notwendigkeit“ sei.
Erdoğan sagte: „Wir legen großen Wert darauf, die Zahl unserer Freunde zu erhöhen. In einer Zeit, in der sich der Verteilungskampf zwischen den Großmächten beschleunigt, ist es für die Türkei mehr als nur eine Wahl, neue Gleichungen in der Außenpolitik zu etablieren – es ist eine Notwendigkeit. Wir sehen, dass nicht nur unsere Nachbarn, sondern auch andere Länder auf diese Öffnungen angewiesen sind. Wir glauben, dass es von Vorteil ist, geballte Fäuste zu öffnen.“