US-Botschafter in Ankara, Barrack: Lösung für S-400- und F-35-Problematik könnte bald möglich sein

Der US-Botschafter in Ankara, Tom Barrack, deutete an, dass wichtige Themen, die die Beziehungen zwischen der Türkei und den USA beeinflussen, wie das S-400-Luftverteidigungssystem und das F-35-Kampfjetprogramm, in naher Zukunft gelöst werden könnten. Barrack betonte, dass der Prozess durch direkten Kontakt zwischen den Staats- und Regierungschefs beschleunigt werden könne.

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Der US-Botschafter in Ankara, Tom Barrack, gab nach seinen Einschätzungen im Rahmen des Antalya Diplomacy Forum 2026 eine schriftliche Erklärung gegenüber Fox News Digital ab.

Barrack erinnerte an die Themen, die er auf dem Forum angesprochen hatte, und teilte seine Ansichten zum außenpolitischen Ansatz der Ära Donald Trump sowie zu den Beziehungen zwischen der Türkei und den USA.

BETONUNG AUF F-35 UND S-400

Barrack ging auf den Kauf des S-400-Luftverteidigungssystems durch die Türkei aus Russland und den daraus resultierenden Ausschluss aus dem F-35-Programm ein und bekräftigte, dass man sich eine erneute Teilnahme Ankaras am Programm wünsche.

Barrack äußerte: "Die Türkei ist ein lebenswichtiger Verbündeter, der kritische US-Vermögenswerte beherbergt, zu NATO-Missionen beiträgt und gemeinsamen Bedrohungen entgegenwirkt. Die durch den S-400-Kauf ausgelösten Sanktionen und der Ausschluss aus dem F-35-Programm belasten die Beziehungen unnötig, während Russland von dieser Situation profitiert."

"KÖNNTE IN WENIGEN MONATEN GELÖST WERDEN"

Unter Verweis auf seine früheren Erklärungen zur S-400-Krise wies Barrack auf Kontakte auf Führungsebene hin, um eine Lösung zu finden.

Barrack sagte: "Das S-400-Problem kann und sollte innerhalb weniger Monate gelöst werden, basierend auf der starken persönlichen Beziehung zwischen Präsident Trump und Präsident Recep Tayyip Erdoğan sowie durch die sensible Diplomatie von Minister (Marco) Rubio."

BEZUG AUF DEN RECHTLICHEN RAHMEN

Der US-Botschafter verwies auf Abschnitt 1245 des National Defense Authorization Act (NDAA) aus dem Jahr 2020 und betonte die technische und rechtliche Grundlage.

Barrack erklärte, dass "das Eigentum und die Funktionalität des S-400-Systems nachweislich beendet werden könnten", und fügte hinzu, dass dies durch Dokumente festgehalten werden könne, die von den US-Verteidigungs- und Außenministerien dem Kongress vorgelegt würden und "bestätigen, dass die F-35-Technologie nicht gefährdet ist".

"EIN ECHTER ERFOLG IST NAH"

Barrack argumentierte, dass eine erneute Teilnahme der Türkei am F-35-Programm kein Risiko für die US-Verteidigungstechnologie darstelle, und erklärte, dass der Prozess vielseitige Vorteile mit sich bringen werde.

"Was ich sage, ist, dass ein echter Erfolg nahe ist: die Wiederherstellung der Rolle der Türkei im F-35-Ökosystem, die Stärkung der Interoperabilität der NATO, die Wiederbelebung der US-Industrie und die Beseitigung des russischen Einflusses."

BOTSCHAFT DER "PRAGMATISCHEN ZUSAMMENARBEIT"

Barrack äußerte sich auch bemerkenswert zum außenpolitischen Ansatz der USA:

"Wir glauben an Frieden durch Stärke, an eine aufrichtige Bewertung der Fakten und an das Erreichen von Ergebnissen, die die Interessen der USA schützen, ohne Amerika in endlose Konflikte zu ziehen. Wir wollen eine pragmatische Zusammenarbeit mit wichtigen Partnern wie der Türkei und einen klaren Weg zu mehr Stabilität in einer instabilen Region."