Vahap Seçer fordert Freilassung inhaftierter Bürgermeister
Der Bürgermeister der Stadt Mersin, Vahap Seçer, besuchte den ehemaligen Bürgermeister von Izmir, Tunç Soyer, im Gefängnis von Buca und betonte die Notwendigkeit eines fairen Rechtsverfahrens.
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Der Bürgermeister der Stadt Mersin, Vahap Seçer, besuchte den ehemaligen Bürgermeister von Izmir, Tunç Soyer, der im Gefängnis von Buca inhaftiert ist. Nach dem Besuch erklärte Seçer, dass die rechtliche Grundlage für die Inhaftierung Soyers schwach sei.
Seçer sagte: "Ich habe auch mit Tunç Beys Ehefrau Neptün Hanım und seiner Tochter Defne gesprochen. Sie kommen jeden Tag zum Gefängnis und durchleben diesen schwierigen Prozess gemeinsam. Diese Situation zeigt, dass das Rechtssystem politisiert wurde. Wir als Bürgermeister fordern ein faires Verfahren. Ein Prozess ohne Untersuchungshaft sollte ebenfalls eine Option sein. Anstatt Menschen im Gefängnis festzuhalten, könnte der Prozess mit Maßnahmen wie richterlicher Aufsicht geführt werden."
FORDERUNG NACH GERECHTIGKEIT IM RECHTSVERFAHREN
Seçer wies darauf hin, dass Soyer und andere Bürgermeister, die im Rahmen eines Genossenschaftsverfahrens angeklagt sind, aufgrund von sozialen Wohnungsbauprojekten beschuldigt werden. "Es wurden Anstrengungen unternommen, um den Bürgern, die nach dem Erdbeben Opfer wurden, Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Diese Bemühungen werden jedoch als versuchter schwerer Betrug gewertet. Es gibt kein vollendetes Verbrechen, nur Anschuldigungen. Ich hoffe, dass die Haftbedingungen in der kommenden Woche überprüft werden und sie freigelassen werden", sagte er.
KRITIK VON ENGIN ÖZKOÇ
Auch Engin Özkoç, Mitglied des Parteirats der CHP, erklärte nach dem Besuch, dass die inhaftierten Bürgermeister Opfer einer Ungerechtigkeit seien. Özkoç sagte: "Diese Menschen sollten nicht mit kriminellen Organisationen in Verbindung gebracht werden. Bei AKP-geführten Kommunen werden solche Kontrollen nicht durchgeführt. Diese Praktiken gegen CHP-geführte Kommunen sind nicht fair. Wir fordern Gerechtigkeit."
Özkoç fügte hinzu: "Wir wollen nicht, dass unsere Bürgermeister dazu gezwungen werden, Geständnisse abzulegen, um verurteilt zu werden. Diese Rechtswidrigkeit wird eines Tages enden und die Gerechtigkeit wird siegen."