Verhaftungswelle in der İBB-Ermittlung hält an: Zahl steigt weiter

Im Rahmen der Ermittlungen gegen die Istanbuler Metropolitangemeinde (İBB) wegen des Verdachts auf „Bestechung" und „Ausschreibungsbetrug" ist die Zahl der Festgenommenen auf 17 gestiegen.

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Die Staatsanwaltschaft Istanbul hat im Rahmen ihrer Ermittlungen gegen die Istanbuler Metropolitangemeinde (İBB) wegen Bestechung und Ausschreibungsbetrug einer weiteren Operation zugestimmt. Im Zuge der Ermittlungen wurden gegen 18 Personen Festnahmebeschlüsse erlassen.

ZAHL DER FESTNAHMEN STIEG AUF 17

15 der festgenommenen Personen waren bereits bei der ersten Operation am 18. Juli gefasst worden. Mit der heute durchgeführten zweiten Operationswelle stieg die Gesamtzahl der Festgenommenen auf 17. Eine weitere Person, gegen die ein Festnahmebeschluss vorliegt, wird nach vorliegenden Informationen noch gesucht.

AUCH DURCHSUCHUNGS- UND BESCHLAGNAHMEBESCHLÜSSE ERLASSEN

Im Rahmen der Ermittlungen wurden nicht nur Festnahmebeschlüsse erlassen, sondern auch Anordnungen zur Durchsuchung der Adressen der Verdächtigen sowie zur Beschlagnahme von Beweismaterial erteilt. Entsprechend der staatsanwaltschaftlichen Anordnung führten Einsatzkräfte gleichzeitig Razzien an zahlreichen Adressen durch.

Die festgenommenen Personen sollen morgen früh dem Istanbuler Justizpalast vorgeführt werden.

BEREITS BEI DER ERSTEN WELLE WURDEN 15 PERSONEN FESTGENOMMEN

Diese gegen die Istanbuler Metropolitangemeinde gerichteten Operationen begannen am 18. Juli. Bei der damaligen ersten Operation wurden 15 Personen festgenommen.