Behauptung über Waffenverteilung an 15-Jährige: Brisante Aussagen von Aziz Ergen
Der pensionierte Stabsoberst Aziz Ergen behauptete in der von dem erfahrenen Journalisten Tuncay Mollaveisoğlu moderierten Sendung 12punto, dass im griechisch-zyprischen Teil Zyperns mit Wissen der Regierung Waffen an 15-jährige Kinder verteilt würden und dass die PKK dort über Ausbildungs- und Logistikstützpunkte verfüge. Ergen betonte, dass diese Situation in der türkischen Öffentlichkeit nicht ausreichend bekannt sei und forderte, das Thema auf die politische und parlamentarische Agenda zu setzen.
12punto
Der pensionierte Stabsoberst Aziz Ergen war zu Gast in der von dem erfahrenen Journalisten Tuncay Mollaveisoğlu moderierten Sendung 12punto. In der Sendung kamen schockierende Behauptungen zur Sprache, wonach im griechisch-zyprischen Teil Zyperns Waffen an 15-jährige Kinder verteilt würden.
Aziz Ergen erklärte in seinen Ausführungen, dass im griechisch-zyprischen Teil Zyperns mit Wissen der Regierung Waffen an Kinder der 15-jährigen Altersgruppe ausgegeben würden. Ergen sagte: „Es gibt eine Milizstruktur. Wir wussten das nur sehr oberflächlich, aber dort wurden Priester und Abgeordnete im Schießen ausgebildet. Das Außenministerium hat zwar eine Verurteilung ausgesprochen, aber die türkische Öffentlichkeit kennt diese Situation nicht.“
Ergen fügte hinzu, dass die PKK über Ausbildungs- und Logistikstützpunkte in Südzypern verfüge und dass man bereits in den 2000er Jahren, als er Leiter der Abteilung für die Bekämpfung von Schmuggel und organisiertem Verbrechen in Ankara war, gewusst habe, dass der Drogenhandel vom Nahen Osten nach Europa über Südzypern abgewickelt wurde. „Die PKK fungierte dabei als Subunternehmer. Die griechisch-zyprische Verwaltung hat nun eine enge Verbindung zur PKK, die aus der Vergangenheit stammt. Wir wissen, dass die PYD im Januar 2022 eine Vertretung in Südzypern eröffnet hat“, ergänzte er.
Die Behauptungen von Aziz Ergen werfen die Frage auf, warum sich Südzypern so stark bewaffnet und welche Ziele hinter der Verteilung von Waffen an 15-jährige Kinder stecken. Ergen betonte, dass dieses Thema auf die Agenda der türkischen Politik und des Parlaments gesetzt werden müsse und sagte: „Vielleicht werden viele Politiker heute zum ersten Mal von dieser Situation hören.“
Nach diesen Behauptungen bleibt mit Spannung abzuwarten, welches Echo das Thema in der Türkei und auf der internationalen Bühne finden wird.