Vorschlag der YENİ Parti für CİMER: 'Machen wir es kostenpflichtig!' – 'Nachbarn zeigen sich gegenseitig an'
Der Abgeordnete der YENİ Parti für Burdur, İzzet Akbulut, argumentierte, dass CİMER zweckentfremdet werde, und forderte, dass Anträge kostenpflichtig werden sollten.
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Der Abgeordnete der YENİ Parti für Burdur, İzzet Akbulut, äußerte in seiner Rede vor der Generalversammlung der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) Kritik am Präsidialen Kommunikationszentrum (CİMER). Akbulut behauptete, dass das System von einigen Personen dazu genutzt werde, „sich gegenseitig zu denunzieren“.
Wie die Zeitung Cumhuriyet berichtet, erklärte Akbulut, dass nach den bei CİMER eingehenden Beschwerden unmittelbar Ermittlungsverfahren eingeleitet werden könnten, und argumentierte, dass dies zu einer „Methode zur Abrechnung“ bei persönlichen Konflikten geworden sei.
Akbulut äußerte: „Nachbarn zeigen sich gegenseitig an, Ladenbesitzer zeigen sich gegenseitig an; viele unserer Bürger nutzen dieses CİMER, um sich gegenseitig zu denunzieren.“
Um eine sinnvollere Nutzung von CİMER zu gewährleisten, schlug Akbulut vor, die Anträge kostenpflichtig zu machen, und sagte: „Zumindest, wenn wir es nicht abschaffen können, machen wir es kostenpflichtig.“ Akbulut betonte, dass sichergestellt werden müsse, dass das System seinem eigentlichen Zweck entsprechend genutzt werde.
Der Abgeordnete der YENİ Parti für Adana, Bilal Bilici, der ebenfalls vor der Generalversammlung sprach, machte auf die Probleme junger Menschen aufmerksam. Bilici erklärte, dass es im Land „Millionen junger Menschen ohne Beschäftigung“ gebe und dass diese nicht nur Arbeit, sondern auch Gerechtigkeit, Freiheit und eine Zukunft suchten.
Bilici wies darauf hin, dass es zahlreiche junge Menschen gebe, die keine ihrer Ausbildung entsprechende Arbeit fänden, gegen das System der Vetternwirtschaft kämpften und am Arbeitsplatz Mobbing ausgesetzt seien. Er sagte, dass junge Menschen davor zurückschreckten, in sozialen Medien ihre Meinung zu äußern, und behauptete, dass dieser Zustand mit der Wahrnehmung einer „CİMER-Peitsche“ zusammenhänge.
Bilici merkte an, dass junge Menschen statt Hoffnungslosigkeit Fairness und Leistungsprinzip erwarteten, und erklärte, dass der Verlust der jungen Bevölkerung der Türkei die Abwanderung von Fachkräften (Brain Drain) verstärke.