Vorwurf der Beleidigung des Präsidenten gegen Ümit Özdağ: Bis zu 4 Jahre und 8 Monate Haft gefordert
Gegen den Vorsitzenden der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, wurde eine Anklageschrift erstellt, in der wegen angeblicher Beleidigung des Präsidenten eine Freiheitsstrafe von bis zu 4 Jahren und 8 Monaten gefordert wird.
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Die Ermittlungen gegen den Vorsitzenden der Zafer-Partei, Ümit Özdağ, wegen Äußerungen, die er am 19. Januar 2025 während eines Beratungstreffens der Provinzvorsitzenden seiner Partei gegenüber Präsident Recep Tayyip Erdoğan getätigt hatte, wurden abgeschlossen. In der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft erstellten Anklageschrift wird Ümit Özdağ als 'Beschuldigter' und Recep Tayyip Erdoğan als 'Kläger' geführt.
"HAT NICHTS MIT ERDOĞANS PRÄSIDENTSCHAFTSAMT ZU TUN"
In der Anklageschrift wird dargelegt, dass die vom Beschuldigten Özdağ verwendeten Ausdrücke die Ehre, den Ruf und das Ansehen des Präsidenten verletzen. In der Anklageschrift, die auch die Aussage des Beschuldigten Özdağ enthält, wird zitiert, dass er sagte: "Die von mir geäußerten Worte enthalten an keiner Stelle eine Beleidigung und haben nichts mit dem Präsidentschaftsamt von Recep Tayyip Erdoğan zu tun. Wie bereits erwähnt, ist der Inhalt der Rede als Antwort auf die Worte zu verstehen, die Recep Tayyip Erdoğan in seiner Eigenschaft als 'Parteivorsitzender' geäußert hat."
FORDERUNG NACH BIS ZU 4 JAHREN UND 8 MONATEN HAFT
In der Anklageschrift wird für den Beschuldigten Ümit Özdağ wegen des Vorwurfs der "öffentlichen Beleidigung des Präsidenten" eine Freiheitsstrafe von 1 Jahr und 2 Monaten bis zu 4 Jahren und 8 Monaten gefordert. Unterdessen wurde bekannt, dass die Ermittlungsverfahren gegen den Beschuldigten Özdağ wegen des ihm ebenfalls zur Last gelegten Vorwurfs der 'Aufstachelung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit oder Herabwürdigung', für den er sich derzeit in Haft befindet, fortgesetzt werden.