Wahlplan aus Kulissen durchgesickert: AKP drückt Startknopf für erneute Kandidatur Erdoğans

Die AKP plant, für eine erneute Kandidatur von Präsident Erdoğan einen Wahlbeschluss durch das Parlament zu erwirken. Die Unterstützung der MHP und der DEM-Partei könnte in diesem Prozess eine entscheidende Rolle spielen.

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Die Aussage des AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan, er habe "kein Anliegen, erneut zu kandidieren", hat in der politischen Arena eine neue Debattenwelle ausgelöst.

Während der MHP-Vorsitzende Devlet Bahçeli erklärte: "Es ist eine unbestreitbare historische und lebensnahe Tatsache, dass die Republik Türkei und das türkische Volk Herrn Recep Tayyip Erdoğan, der den Fahrplan für das neue Jahrhundert zeichnet, sehr brauchen", wurde bekannt, dass die AKP ihre Vorbereitungen für eine erneute Kandidatur Erdoğans beschleunigt hat.

Laut einem Bericht der regierungsnahen Zeitung Türkiye Gazetesi sind AKP-Funktionäre der Ansicht, dass es ein geeigneterer Weg sei, einen Wahlbeschluss durch das Parlament zu erwirken, anstatt eine Verfassungsänderung anzustreben, damit Erdoğan ein drittes Mal kandidieren kann. Es wird zudem betont, dass Erdoğans Äußerungen nicht bedeuten, dass er nicht kandidieren werde.

AKP-Quellen geben an, dass die Debatten um die Kandidatur bis zum Jahr 2027 aufgeschoben werden könnten. In diesem Prozess wird die Unterstützung der DEM-Partei für einen Wahlbeschluss in der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM) als ein wichtiger Faktor angesehen.

Die AKP weist auf den neuen Öffnungsprozess hin, den sie als 'Terrorfreies Türkiye' bezeichnet, und geht davon aus, dass sie Unterstützung von der DEM-Partei erhalten könnte.