Weg für die Entlassung von 50.000 Häftlingen wird geebnet: Erste Stellungnahme der MHP

Feti Yıldız von der MHP äußerte sich zu der diskutierten Änderung des Strafvollzugsgesetzes und dem neuen Justizpaket.

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Mit dem neuen Justizpaket wird in der Türkei 50.000 Häftlingen die Möglichkeit einer Entlassung geboten. Der stellvertretende Vorsitzende der MHP, Feti Yıldız, äußerte sich bemerkenswert zu der Neuregelung bezüglich des Strafvollzugs der Häftlinge.

ÄNDERUNG DES STRAFVOLLZUGSGESETZES

Feti Yıldız bewertete die Änderungen, die durch den 10. vorläufigen Artikel des Strafvollzugsgesetzes eingeführt wurden. Dieser Artikel ermöglichte den vorzeitigen Übergang von geschlossenen in offene Vollzugsanstalten sowie die Inanspruchnahme der Bewährungsauflagen. Yıldız wies jedoch darauf hin, dass die Berücksichtigung des Datums der Rechtskraft des Urteils anstelle des Tatzeitpunkts eine große Ungleichheit geschaffen habe.

'UNGLEICHHEIT WURDE BESEITIGT'

Der MHP-Politiker Yıldız erklärte in seiner Stellungnahme: "Die Heranziehung des Datums der Rechtskraft des Urteils anstelle des Tatzeitpunkts hatte zu einer großen Ungleichheit bei den Verurteilungen geführt. Diese Ungleichheit wird nun mit der Neuregelung beseitigt. Was jetzt getan werden muss, ist die vollständige Beseitigung dieser Ungleichheit und die Gewährleistung der Rechte der Häftlinge."