Werden Cemal Enginyurt und Salih Uzun aus der DP austreten? Entscheidung wird morgen bekannt gegeben
Cemal Enginyurt und Salih Uzun, die nicht am 15. ordentlichen Kongress der Demokratischen Partei (DP) teilnahmen, reagierten auf die Gerüchte über einen möglichen Parteiaustritt. Die beiden Abgeordneten erklärten, dass sie ihre Entscheidung morgen treffen werden.
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Der Istanbuler Abgeordnete Cemal Enginyurt und der Abgeordnete aus Izmir, Salih Uzun, die nicht am heutigen 15. ordentlichen Kongress der DP teilnahmen, äußerten sich zu den Gerüchten über einen möglichen Austritt aus der Partei.
Gegenüber ANKA sagte Cemal Enginyurt: "Nein, ich bin nicht ausgetreten. Das ist ein Gerücht aus den Kulissen. Wir werden nach morgen sehen, so Gott will." Salih Uzun erklärte hingegen: "Wir sind noch nicht ausgetreten. Wir werden es morgen bewerten und dementsprechend eine Entscheidung treffen. Wir werden uns das gemeinsam mit Herrn Cemal ansehen und uns auch mit den anderen Kollegen beraten."
'KEINE FRAGE DES KALENDERS, SONDERN DES VERSTÄNDNISSES'
Enginyurt und Uzun hatten in einer gemeinsamen Erklärung vor einigen Tagen betont, dass die Entscheidung für den Kongress als "vollendete Tatsache" getroffen worden sei. Sie erklärten: "Obwohl wir wiederholt zum Ausdruck gebracht haben, dass der geplante Kongress neu überdacht werden sollte, um unserer Partei und der Opposition in unserem Land neuen Schwung zu verleihen, und dass aus diesem Grund das Datum des Kongresses geändert werden sollte, wurde unsere Forderung beharrlich ignoriert. Eine Parteiführung und Gremien, die mit einem solchen Ansatz gebildet werden, wären von Anfang an von der historischen Mission und den Verpflichtungen entkoppelt, die die Demokratische Partei tragen sollte. Die Angelegenheit ist zweifellos keine Frage des Kalenders, sondern eine Frage des Verständnisses. Letztendlich möchten wir der Öffentlichkeit und der Gemeinschaft der Demokratischen Partei hiermit respektvoll mitteilen, dass wir bei dem anstehenden Kongress für kein Gremienmitgliedschaft kandidieren und auch keine Aufgabe in der Parteiführung übernehmen werden, die mit diesem Ansatz gebildet wird."