Wird Mansur Yavaş kandidieren?

Der Bürgermeister der Stadt Ankara, Mansur Yavaş, äußerte sich bei der Eröffnungszeremonie der 100.-Jahr-Jugendbibliothek. Auf die Frage nach seiner möglichen Präsidentschaftskandidatur sagte Yavaş: „Wenn unsere Partei uns nominiert, werden wir kandidieren.“

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Während in der CHP, die nach den Kommunalwahlen zur stärksten Partei aufgestiegen ist, Diskussionen über mögliche Präsidentschaftskandidaten für eine vorgezogene Wahl geführt werden, äußerte sich der Bürgermeister von Ankara, Mansur Yavaş, der als einer der stärksten Kandidaten gehandelt wird, bei der Eröffnungszeremonie der 100.-Jahr-Jugendbibliothek.

WIRD ER KANDIDIEREN?

Mansur Yavaş erklärte, dass es derzeit keine Agenda für eine Kandidatur gebe und versucht werde, von der eigentlichen Tagesordnung des Landes abzulenken. Um die Neugier bezüglich der Kandidaturdebatten zu stillen, sagte Yavaş: „Wenn unsere Partei uns nominiert, werden wir kandidieren.“

Yavaş äußerte sich wie folgt:

„Obwohl weder aus dem Mund von Herrn İmamoğlu (Bürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu) noch aus meinem etwas dazu gesagt wurde, werden unter dem Deckmantel von Insiderinformationen unnötige Diskussionen geführt, die sowohl die Regierung kritisieren als auch ihr dienen und die eigentliche Agenda in Vergessenheit geraten lassen. Die einzige Agenda des Landes sollte die Situation der Rentner, die bevorstehenden winterlichen Bedingungen und unsere Bürger mit geringem Einkommen sein, die in Armut leben.

Wenn unsere Partei uns nominiert, werden wir kandidieren. Wir sprechen Türkisch und wir sprechen sehr offen. Abgesehen davon haben alle anderen Aussagen keinerlei Bedeutung. Die Opposition sollte mit all ihrer Kraft an der Lösung der Probleme arbeiten. Alles, was darüber hinaus besprochen wird, ist leeres Gerede.“

„WIR GLAUBEN FEST AN EINEN FREISPRUCH“

Während die Diskussionen um den sogenannten „Ahmak-Prozess“ (Dummkopf-Prozess) gegen den Bürgermeister von Istanbul (İBB), Ekrem İmamoğlu, der auch ein politisches Betätigungsverbot vorsieht, andauern, sagte der Bürgermeister von Ankara, Mansur Yavaş, dazu:

„Ich fordere, dass dieses Urteil so schnell wie möglich als Freispruch gefällt wird und das Land zu seiner eigenen Tagesordnung zurückkehrt. Als alle Bürgermeister stehen wir an der Seite von İmamoğlu. Sollte İmamoğlu verurteilt werden, werden wir an jenem Tag zeigen, wie wir protestieren werden. Denn wir wollen nicht glauben, dass die Justiz ein solches Urteil fällen wird. Wir glauben fest daran, dass ein Freispruch erfolgen wird.“