Yavuzyılmaz erhebt Vorwürfe zur Ölpipeline: Verbleib von 229 Millionen Dollar aus dem Jahr 2019 ungeklärt

Der CHP-Abgeordnete Deniz Yavuzyılmaz behauptet, dass ein Teil der Transporteinnahmen der Irak-Türkei-Rohölpipeline aus dem Jahr 2019 fehlt.

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Der Abgeordnete der CHP für Zonguldak, Deniz Yavuzyılmaz, hat neue Vorwürfe bezüglich der Öltransporte über die Irak-Türkei-Rohölpipeline im Jahr 2019 erhoben.

In einem Beitrag in den sozialen Medien argumentierte Yavuzyılmaz, dass der Verbleib eines Teils der Transportgebühren, die von der Regionalregierung Kurdistan im Irak eingenommen wurden, unklar sei.

Laut Yavuzyılmaz’ Beitrag wurden im Jahr 2019 von der Regionalregierung Kurdistan im Irak 494 Millionen 186 Tausend Dollar an Öltransportgebühren eingenommen. Yavuzyılmaz erklärte, dass dieser Betrag zunächst an die auf der Insel Jersey ansässige Turkish Energy Company (TEC) überwiesen wurde und behauptete, dass anschließend 264 Millionen 909 Tausend Dollar an die Türkei, an BOTAŞ, weitergeleitet wurden.

Die Grafik aus Yavuzyılmaz’ Beitrag, die die Vorwürfe zum Geldfluss veranschaulicht.

Yavuzyılmaz erklärte, dass nicht offengelegt wurde, was mit den verbleibenden 229 Millionen 276 Tausend Dollar geschehen sei, und wies darauf hin, dass dieser Betrag nach aktuellem Wechselkurs etwa 11 Milliarden Lira entspreche. In seinem Beitrag bezeichnete Yavuzyılmaz die Situation als „internationalen Raub“ und forderte, dass das Geld von den Verantwortlichen zurückgefordert werden müsse.

Der CHP-Politiker führte als Quellen für seine Behauptungen den offiziellen Deloitte-Ölbericht der Regionalregierung Kurdistan für das Jahr 2019, den BOTAŞ-Bericht des türkischen Rechnungshofs (Sayıştay) für 2019 sowie den Bericht des staatlichen Aufsichtsrats des Präsidentenamtes an. Yavuzyılmaz hatte bereits zuvor erklärt, dass er Teile der Vorwürfe über unregelmäßige Öltransporte auf der Pipeline für den Zeitraum 2014-2018 offengelegt habe.